Elektronische Gadgets sind immer dabei Keine Ferien ohne Technik

Zwei von drei Touristen lassen Kleider daheim, um Platz für Gadgets zu schaffen.

  • Publiziert: 06.07.2012
  • Von Mirko Hofmann
play Surfen in den East Khasi Hills. Auch im östlichsten Zipfel Indiens ist der Laptop mit dabei.

Früher bedeute Reisen: Fremde Kulturen entdecken. Heute bedeutet es: Mit der heimischen Kultur in Kontakt zu bleiben. In einer Umfrage gaben 87 Prozent an, beim Reisen nur mit elektronischen Gadgets glücklicher zu sein.

«Wir haben herausgefunden, dass es grosse Unterschiede in der Art gibt, wie die Menschen früher reisten und wie sie es heute tun» sagt Mike Fard vom Chiphersteller Intel, der die Studie in Auftrag gab.Der Stellenwert der Technik sei enorm gestiegen. 64 Prozent lassen sogar Kleider, Schuhe oder Toilettenartikel zu Hause, um mehr Platz für Smartphone, MP3-Player, Tablet oder Laptop im Gepäck zu schaffen.

Immer in Kontakt mit Freunden und Familie

Den Grund, dass elektronische Geräte auch in den Ferien unverzichtbar werden, erklärt Fard so: «Man hat das Gefühl, alles jederzeit tun zu können. Dazu gehört die Planung des Trips, aber auch die Kommunikation mit Freunden und Familie.»

Für Letzteres werden soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter sehr häufig in den Ferien genutzt. Gemäss der Tech-Newsseite Mashable posten 72 Prozent während ihrer Reise Fotos. Ebenso updaten 70 Prozent ihren Status auf Facebook. Vor der Reise «liken» bereits mehr als die Hälfte aller Personen eine spezifische Facebook-Seite zu ihren Ferien.

85 Prozent nutzten Smartphone im Ausland

Häufigster technischer Begleiter ist das Smartphone. 85 Prozent  nutzen es im Ausland, am häufigsten als Fotokamera. Doch es wird auch für Karten­anwendungen, Restaurantsuche oder zum Finden von Unterhaltungsmöglichkeiten und Attraktionen genutzt. 

Durch die mobile Technik hat sich die Art, wie wir reisen, vielfältig verändert. Wir lassen uns weniger Treiben, wählen das Hotel aufgrund von Reviews im Internet, sind immer in Verbindung mit den Daheimgebliebenen. Wer in die Ferien geht, nimmt keine Auszeit von seinen elektronischen Geräten.

Fünf Tipps für die Reise mit elektronischen Gadgets:

Karten offline nutzbar machen

Elektronische Kartendienste sind gerade im Ausland sehr nützlich. Das Problem sind aber die hohen Roamingkosten beim Laden von ­Daten. Abhilfe schaffen Anwendungen, mit denen Karten bereits zu Hause geladen werden und unterwegs offline abrufbar sind.

z.B. CityMaps2Go, Offmaps

Boarding-Karte aufs Smartphone

Viele Fluglinien bieten die Boardingkarte elektronisch für das Smartphone an, auch die Swiss. Damit spart man Zeit und Nerven beim Check-in. Für Vielflieger ist vor allem die «FlightTrack Pro»-App von ­Interesse, mit der ­weltweit Flüge in ­Echtzeit verfolgt ­werden können.

Das iPad zu Hause lassen

Tablets sind aufgrund ihrer Grös­se ideal für unterwegs. Doch fehlende Anschlüsse fürs Internetkabel (nur Wireless möglich) oder USB ­(Fotos können von der Kamera nicht übertragen werden) sorgen an manchen Destinationen für Frust. Kleine Netbooks etwa eignen sich oft besser für die Ferien.

Apps gegen die Sprachbarrieren

Wer sich mit Menschen fremder Kulturen unterhalten möchte, braucht heute nicht mehr unbedingt einen mehrwöchigen Sprachkurs zu besuchen. Zahlreiche Apps und Programme helfen, Sprachbarrieren zu überwinden. Dank den neusten Diensten braucht es nicht einmal die richtige Aussprache. Diese übersetzen gleich mündlich.

z.B. Google Translator, Speechtrans, leo, SayHi

Cloud-Speicherdienste für wichtige Dateien

Wer wichtige Dateien wie Unterlagen, Visabestätigungen, Passkopien oder die wichtigesten Fotos in der Wolke speichert, kann diese ortsunabhängig abrufen.

z.B. Dropbox, iCloud, Google Docs

Top 3

1 Zur Sicherheit App sagt, bei welchem Medi man fahren darfbullet
2 Ab 30. Mai erhältlich Endlich kommt das Surface Pro in die Schweizbullet
3 Preiskampf um Kunden Billig-Smartphones für neue Märktebullet

Digital