Kaffeemaschine mit App-Steuerung So macht man die erste Tasse vom Bett aus

Den Smarter Wifi Coffee bedient man per App - von überall her. Zudem kann die Maschine auch mit dem Wecker gekoppelt werden. Klingelt dieser, steht der Kafi schon bereit.

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Das Konzept: Der englische Hersteller verbindet die Kaffeemaschine mit dem WLAN. Der User kann sie so über eine App steuern. Auf Knopfdruck mahlt das Gerät Bohnen und brüht frischen Kaffee. Auf der App sieht man nicht nur, wann die ersten Tassen bereit sind, sondern auch, ob noch genug Wasser im Tank ist. Die Stärke des Kaffees kann genauso eingestellt werden wie auch die Zahl der Tassen - von einer bis zwölf. Wichtig zu wissen: Den Kaffeesatz muss man manuell aus dem abwaschbaren Filter leeren, da gibts keine Automatik.

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Die smarten Funktionen: Zusätzlich bietet die App zwei intelligente Features. Einerseits kann man in der Anwendung direkt einen Alarm stellen. Die Maschine timt dann die Zubereitung so, dass der Kaffee schon fertig ist, wenn der Wecker klingelt. Ebenfalls nützlich für Fans des heissen Getränks: Der Standort der Maschine lässt sich via GPS festlegen. Kommt man nun mit dem Smartphone in der Tasche nach Hause oder natürlich auch ins Büro, startet die Maschine automatisch.

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Die Stärken: Dank des integrierten Mahlwerks erhält man frischen, guten Filterkaffee, der auf Wunsch warm gehalten wird. Die App-Bedienung klappt dabei tadellos, ideal also für Kaffee-Junkies. Auch im Büro kann die Bedienung aus der Ferne sinnvoll sein. Der Preis liegt erfreulich im Rahmen, wenn man die gute Qualität plus die zusätzlichen Features einbezieht. Nettes Zusatzfeature: Die Frontplatten aus stabilem Plastik lassen sich austauschen. Neben schwarzen Teilen liegen auch rote und weisse im Paket dabei. Übrigens: Man kann auch nur Kaffeepulver nutzen und die Maschine direkt über Knöpfe bedienen.

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Die Schwächen: Obwohl günstig und gerade im angelsächsischen Raum beliebt, ist Filterkaffee nicht jedermanns Geschmack. Zudem haben im Test zwei Dinge nicht ganz so funktioniert, wie gewünscht. So gabs keine Pushmeldung, wenn der Kaffee fertig war. Man hat nur in der App gesehen, dass der Prozess abgeschlossen ist. Und die automatische Erkennung, ob eine Kanne in der Maschine ist, funktioniert nicht fehlerfrei. Wir haben das einfach via App ausgeschaltet. Beides stört aber im Betrieb nicht weiter. Etwas nervig ist, dass die virtuellen Knöpfe in der App so klein sind. Der Hersteller hätte ja den ganzen Bildschirm zur Verfügung gehabt.

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Der Preis: Die Smarter Wifi Coffee gibts für 249 Franken bei Galaxus.

Unser Fazit: Diese Kaffeemaschine zeigt tatsächlich, wie smarte Haushaltgeräte in Zukunft sein werden. Noch ist nicht alles automatisiert, dafür sprengt die Smarter Wifi Coffee auch nicht gleich das Budget. Eigentlich erstaunlich, dass noch niemand eine ähnliche Maschine für Kapseln auf den Markt gebracht hat.

Publiziert am 17.02.2016 | Aktualisiert am 26.04.2016
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11 Kommentare
  • Pietro  Secreto aus Kölliken
    17.02.2016
    Meine alte Kolbenmaschine macht unnereicht guten Kaffe. Zum Kilopreis umgerechnet des überteuerten Kapselkaffees kann ich mir die besten Italienischen Bohnenkaffes kaufen. Da würde Cloony nur noch staunen.
    • Rolf  Oehen aus Hünenberg See
      18.02.2016
      Recht hast Du, aber die "Besten", lieber Pietro, kommen aus Kolumbien und heissen "Amor Perfecto" - und erst noch 100 Prozent Arabica!
  • markus  gut aus Bern
    17.02.2016
    Kaffe machen ist ein Ritual, der Geruch der Bohnen beim Mahlen, sorgfältig in die Moka oder sonst wo einfüllen, das Wasser abmessen, alles einfüllen, brühen und oder einstellen usw. Dabei singen, oder Radio hören oder im Kopf den Tagesablauf nochmals durchgehen oder was auch immer. Es ist ein Ritual dass sich nicht durch eine App ersetzen lässt. Ob die Knöpfe an der Maschine sind oder am Smartphone macht den Braten wirklich nicht heiss.
  • Ruedi  Lanz aus Aarburg
    17.02.2016
    Bei mir steht die Koffein Maschine gleich neben dem Bett, nämlich eine Flasche Cola. Viel einfacher, oder?
  • Ernst  Ruetimann aus Trang
    17.02.2016
    Fauler gehts nimmer !
    PS trinke morgens eine OVOMALTINE .-
  • Michel  Wehner aus Bohol
    17.02.2016
    Das ist digitaler Müll. Warum (fast) jeder meint man wolle heutzutage alles, aber wirklich alles, mit einem kleinen Micropc bedienen ist mir ein komplettes Rätsel! Und warum diese Kaffeemaschine mindestens 4x soviel wie eine normale Filtermaschine kostet erschliesst sich mir ebenso nicht. Nun warte ich nur noch auf die elektronische Toilette, bedinbar durch eine APP!
    • Marco  Weber 17.02.2016
      Tja Herr Wehner die Zeiten ändern sich!
    • Markus  Thomas aus Wittenbach
      17.02.2016
      Ja Herr Weber, Zeiten ändern sich. aber nicht immer zum Guten.
    • Hans  Baumann 17.02.2016
      Sicher herr Weber, aber die Dekadenz nimmt auch zu. Vor allem die Volksverdummung.