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Was kann das iPad?
Das Apple-Tablet ist ein Minicomputer zum Surfen, Mailen, Videos-Schauen, Gamen und E-Books-Lesen. Speziell fürs iPad werden, wie beim iPhone, Zehntausende Zusatz-Anwendungen entwickelt – einige gratis, andere kostenpflichtig. Zum Start sind rund 1000 Apps erhältlich – auch alle rund 150 000 iPhone-Programme lassen sich abspielen.
Was ist daran neu?
Die einzelnen Features sind nicht neu, es gibt auch schon länger Tablet-PC-Projekte. Doch Apple hat es erstmals geschafft, alle Multimedia-Funktionen perfekt zu kombinieren. In ein Gerät, das extrem einfach zu bedienen ist. Damit ist der Weg frei für den Massenmarkt. Kein Wunder also, hat der Computer-Multi am Wochenende schon 700 000 iPads verkauft.
Für wen ist das iPad gemacht?
Erstaunlicherweise für ganz unterschiedliche Zielgruppen: Der Touchscreen ist etwa für Senioren deutlich einfacher zu bedienen als ein Computer über Maus und Tastatur. Wer viel unterwegs ist, kann in Zukunft auf Laptop, E-Book-Reader und/ oder die portable Gamekonsole verzichten. Aber auch als Surfstation für zu Hause taugt das iPad.
Wie und wann kommt das Apple-Tablet in die Schweiz?
Details gibt Apple wohl erst nächste Woche bekannt. Verkaufsstart ist Ende April (gerüchteweise der 24. April), der Preis dürfte bei rund 650 Franken für die Einsteigerversion mit 16 GB Speicher liegen, die sich nur über WLAN ins Internet einwählt. Die Version 3G, mit der man auch übers Mobilfunknetz surfen kann, kostet rund 130 Franken mehr.
Und wenn man nicht mehr bis Ende April zuwarten will?
Dann muss man entweder in die USA reisen und vor Ort zugreifen. Oder benutzt einen Einkaufsservice wie Dollarpig (www.dollarpig.de). Dank des tiefen Dollarkurses kommt einen das trotz Zoll und Kurierkosten nicht viel teurer zu stehen – und man gehört zu den iPad-Pionieren der Schweiz.
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Hat plötzlich gaaanz viele Freunde: Dan Krüsi (25) ist der erste Schweizer, der ein iPad besitzt. (Thomas Benkö)