Honda hat einen Draht zum Hirn

TOKIO – Ein Autohersteller, der Gedanken lesen kann? Das gibts. Willkommen zu einer Lektion in Roboter-Technik.

  • Publiziert: 31.03.2009, Aktualisiert: 13.01.2012

Nicht alle Adams sind einfach verdrahtet. Das bewies heute ein Honda-Angestellter in Tokio.

Der mutige Mann liess sich zu Demonstrations-Zwecken mit einer Gedanken-Lese-Maschine verkabeln. Diese stellt über Elektroden an der Kopfhaut Hirnströme und Veränderungen in der Durchblutung der «Denkfabrik» fest. Daraus hat Honda die typischen Hirnmuster für Gehen, Essen und die Bewegung der beiden Hände ermittelt.

Besagte Muster lassen sich über ein Relay kabellos an den menschen-ähnlichen Roboter Asimo übertragen, der sich dann entsprechend benimmt. Schon Bundesrat Merz konnte sich davon überzeugen, was Asimo alles drauf hat: Anfang März schüttelten sich die beiden beim Autosalon in Genf die Hand. (gsc)

play Begegnung der dritten Art: Bundesrat Merz trifft Mister Roboto alias Asimo. (Keystone)

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