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«Ich werde mir tunlichst überlegen, ob ich nach dem Weihnachtsfest noch moderieren will», sagt Sportmoderator Sascha Ruefer (35) hochaufgelöst. «Man sieht künftig alles. Dreitagebart und Pickel. Schrecklich.»
Fakt ist: Das neue HDTV geht ins Auge. Seit Dezember kommt das «Sportpanorama» auf dem neuen Kanal HD suisse richtig scharf daher. Ruefer, obwohl bei «Sport aktuell» stationiert, wird schon HD-ready gespritzt: mit Silikon! «Es wird mir eine Paste aufgesprüht – das fühlt sich wie eine Maske an», sagt er. Er müsse künftig pingelig auf Pickel achten: «Ketchup kann ich nicht mehr futtern.»
Das Fältchen-Syndrom, das Katja Stauber, Aeschbi und Co. gerade erfasst, hat die Porno-Industrie schon abgestrampelt. Die Stöhnbranche setzte als erste auf die rattenscharfe Technologie. Plötzlich stöhnten die Pornostars: Zellulite, Hautunreinheiten und Rasurbrand waren in Grossformat zu sehen.
Jan Billeter (35) vom «Sportpanorama» kennt das Problem – wenn auch in höheren Körperlagen. Aber auch er schwört auf die Prävention gegen ein HD-Raspelgesicht: Mit Airbrush-Technik oder Pinsel würde Silikon aufs Gesicht aufgetragen. Babystraff fühle sich die Haut dann an. Billeter: «Normale Schminke ist völlig ungeeignet. Die Gesichter sehen aus, als wären sie mit Farbe vollgekleistert.»
Sorgen macht sich Billeter um Sportler, die künftig ungeschminkt und verschwitzt in die Kamera gucken. «Da wird man der Wahrheit fadengrad ins Antlitz sehen.»
«Sportpanorma»-Kollegin Steffi Buchli (29) glättet alle Wogen: «Ich kenne HDTV von Tierfilmen. Und die sehen doch süss aus.»
TV-Experte Frank Baumann hingegen runzelt
die Stirn: «Moderatorinnen, die mit ihren Kollegen ein Verhältnis haben, werden künftig waidwund am TV wirken.»