Happy Birthday Photoshop 25 Jahre Mogelei

1990 kam das Bildbearbeitungsprogramm Photoshop auf den Markt. Damit können Profis, aber auch Amateure kinderleicht Fotos verändern und verfälschen.

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Er musste als Spezialist für Special Effects in Hollywood laufend Filmbilder verfremden. Darum hat der Amerikaner John Knoll (53) ein Bildbearbeitungsprogramm erfunden. Zusammen mit seinem Bruder Thomas, einem Software-Entwickler.

Im Februar 1990 veröffentlichte Adobe das Programm unter dem Namen Photoshop. Es ist inzwischen ein Synonym für die Bearbeitung von Fotos und wird von 90 Prozent aller Grafiker weltweit genutzt. Künstler kreieren fantastische Welten oder unmögliche Szenen, die dank der Fotoästhetik verblüffend echt aus­sehen. Models und Stars lassen sich kleinste Makel entfernen. Gefälschte Bilder werden aber auch bewusst für Propaganda eingesetzt.

Die technischen Möglichkeiten sind längst nicht mehr Profis vorbehalten. So gehören Foto-Apps zu den beliebtesten Extras fürs Handy. Kaum ein Selfie wird unbearbeitet verschickt. In der Photoshop-App kann man mit einem Klick etwa die Haut glätten oder rote Augen weg­zaubern.

Fazit nach 25 Jahren Bildmogelei: Es bleibt die Erkenntnis, dass man nur einem Foto glauben kann, das man selber bearbeitet hat.

Publiziert am 21.02.2015 | Aktualisiert am 21.02.2015
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2 Kommentare
  • steff  walther 21.02.2015
    Die Frage ist nicht was man damit kann, sondern wie man das erreichte zur Manipulation einsetzen kann. Und diesbezüglich sollten sich die Medien und Werbung ersteinmal selber an der Nase nehmen!!
  • Gerry  Kuster 21.02.2015
    Die Mogelei ist nicht 25 Jahre alt. Das ist lediglich der Zeitraum in dem Photoshop erhältlich ist. Da gab es schon lange Grafikprogramme und Photomanipulationen gibt es seit der ersten analogen Kamera. Nicht übertreiben für eine reine Produktwerbung.