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Weniger als 350 Franken kostet das HTC Tattoo im Handel. Günstiger gibts ein vollwertiges Android-Handy momentan nicht. GPS, WLAN, Touchscreen, Android-Store, eine 3,2-Megapixelkamera – die Ausstattung ist nicht überragend, aber durchaus vollständig. Vermissen wird man einzig ein Kameralicht – und das auch nur, wenn man im Dunkeln knipsen möchte.
Sonst hat man alle Vorteile des Betriebssystems: Es läuft sehr flüssig und ist ideal auf Display-Bedienung mit dem Finger angewiesen. Dass der Bildschirm etwas kleiner ist als gewohnt, fällt eigentlich nur beim Tippen von SMS oder Mails auf. Vielschreiber greifen besser zu einem grösseren Modell.
Toll, dass HTC sogar bei diesem Einsteigergerät ihre Sense-Bedienenoberfläche aufgespielt hat. So kann man den Startbildschirm personalisieren, etwa mit einer schönen Kombination von Uhr und Wetter. Oder unzähligen anderen Programmen, die man gratis oder für wenig Geld herunterladen kann.
Das Tattoo lässt sich übrigens noch weiter individualisieren – mehr als die meisten anderen Telefone. Auf www.tattoomyhtc.com kann der Käufer ein eigenes Plastik-Cover entwerfen – oder eines von anderen Tattoo-Benutzern bestellen. Das wird dann für rund 25 Franken in China produziert und verschickt. So dass man sein Handy mit einer persönlicher „Tätowierung“ versehen kann. Sehr cool!
Fazit: Das Verhältnis von Preis und Leistung stimmt beim HTC Tattoo auf jeden Fall. Es ist ein ideales Gerät für alle, die gerne ein schickes und praktisches Touchscreen-Telefon mit voller Ausstattung haben möchten, aber nicht bereit sind, iPhone-Preise zu bezahlen. Abstriche muss man bei der Kamera und bei der Display-Grösse machen.
HTC Tattoo, 2,8-Zoll-Touch-Display, 3,2-Megapixel-Kamera (auch Video), Speicherkarten, GPS, WLAN, 113 g, für rund 320 bis 350 Franken im Handel erhältlich (ohne Vertrag)