Google Fit und Co. Schwitzen mit smarten Gadgets

Wird man mit Smartwatch, Handy und passender App wirklich fitter? Wir haben es bei Google Schweiz ausprobiert.

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Mit einem Gadget wie der Fitbit Blaze Sport am Handgelenk im Fitness-Training.

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Zuerst gibts eine Aufwärmrunde auf dem Hometrainer. Dann gehts erstmals richtig zur Sache. «Wir machen Kniebeugen - wie das geht, erklärt die Smartwatch gleich selber», sagt Mark Herbst. Der Fitness-Spezialist bei Google in Zürich bringt nicht nur die Informatiker in Form, sondern dient auch als Beta-Tester für Fitness-Funktionen, die der Suchmaschinen-Riese in der Schweiz entwickelt.

Etwa die neue «Ziel»-Erweiterung im Google Kalender, die seit kurzem online ist. So kann man sich selber Ziele setzen, etwa einmal pro Woche eine Stunde joggen zu gehen. Das System sucht sich dann selber eine freie Zeit und plant die sportliche Aktivität ein. Kommt ein anderer Termin in die Quere oder will man das Joggen verschieben, wird automatisch eine neue Lücke gesucht.

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Digital-Redaktor Lorenz Keller (links) schwitzt mit dem Google-Fitness-Coach Mark Herbst auf dem Hometrainer.

«Motivation ist sowieso ein wichtiger Grund, mit digitalen Gadgets Sport zu treiben», sagt Herbst. Gerade, wenn man keinen Fitness-Trainer vor sich hat, der einen antreibt. «Einfache, schnelle Übungen kann man etwa direkt von der Android-Smartwatch starten.» Wir probieren es natürlich aus. 

Trainingskontrolle und Motivation zugleich

Zuerst gibts via Google-Fit-App 15 Kniebeugen, dann noch 10 Liegestützen. Die Uhr zeigt mit Bildern ganz genau, wie man sie machen muss und zählt dann jeweils mit. Dann gehts  ab aufs Velo für ein kurzes Intervalltraining. 20 Sekunden Vollgas mit starkem Widerstand, dann 10 Sekunden Pause.

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Google Fit zeigt direkt auf der Smartwatch, wie die Übungen gehen.

Die Android-Smartwatch vibriert jeweils sanft am Handgelenk, sobald ein Abschnitt absolviert ist. Das ist wirklich praktisch. Leicht verschwitzt kann man danach auf dem Smartphone in der App genau nachvollziehen, was man geleistet hat.

Das ist nicht nur Trainingskontrolle, sondern eben auch Motivation, um weiterzumachen. Für viele Sportarten gibts übrigens spezifische Programme, die auch angefressenen Bikern, Golfern oder Gym-Gängern etwas bringen.

Youtube als Personal Trainer

Gratis und überall zugänglich sind die zahlreichen Fitness-Channels auf Youtube. Tatsächlich laden Profis dort ganze Trainings hoch. Das ersetzt schon fast das Fitnesscenter. Hier einige der besten und beliebtesten Channels.

Sophia Thiel: Viele Mitmach-Videos auf Deutsch, aber auch Infos rund ums Thema Fitness und Gesundheit. Die Übungen zielen meist auf Muskel-Aufbau auf.

Patrick Reiser: Der Schweizer lebt zwar in Hollywood, nimmt seine Videos aber trotzdem meist auf Deutsch auf. Die Trainings- und Ernährungstipps des Bodybuilders drehen sich um den Muskelaufbau.

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Entsprechen dem Beach-Girl-Klischee, haben aber richtig was drauf: die Youtube-Stars von Tone it up.

Tone it up: Karena und Katrina sehen aus wie typische California Beach Girls, die sich mit tollen Strandaufnahmen in Szene setzen. Doch die Intervalltrainings der Personal Trainerin und der Trathletin haben es in sich. Insgesamt ein Channel für jedermann.

Patrick & Carling: Der Hipster zeigt Yoga-Übungen für zu Hause, im Büro und unterwegs. Wer ein wenig Yoga-Erfahrung mitbringt, wird an den Trainingseinheiten gefallen finden.

Fitness-Apps für Einsteiger

Runtastic Pro Running: Obwohl sie fünf Franken kostet, gehört die App für Android und iPhone zu den Populärsten in der Schweiz. Ideal für Durchschnittsnutzer, die gerne joggen, walken oder Velo fahren.

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Google Fit sammelt alle Aktivitäten, auch wenn sie über verschiedene Tracker gemessen wurden.

Fit Interval Timer: Die Gratis-App für Android bringt Intervalltrainings auch auf die Smartwatch. Auch für CrossFit, Tabata, Laufen oder Yoga personalisierbar.

7 Min Workout: 3 Franken kostet der Trend aus den USA für Android und iPhone. 12 Übungen, sieben Minuten pro Tag, sollen für Fitness sorgen. Das ist überall machbar und wird detailliert gezeigt.

Freeletics Bodyweight: Komplettes Fitness-Programm mit riesiger Community für Android und iPhone. Aber nur teilweise gratis, ein personalisierter Trainingsplan ist als Abo erhältlich.

Publiziert am 20.05.2016 | Aktualisiert am 14.07.2016
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