Getestet: Wiko Selfy Wie gut ist das neue Selfie-Phone?

Wer primär sich selber fotografiert, sollte das günstige Wiko Selfy mit einer Acht-Megapixel-Selfie-Cam testen. Die kann mit den Grossen mithalten.

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Als perfektes Handy für die Ego-Fotografie wird das Wiko Selfy beworben. Wir haben es im Fotovergleich gegen den Schweizer Marktleader antreten lassen, also gegen das iPhone. Konkret gegen das iPhone 6s, also die neuste Variante, die neu eine 5-Megapixel-Frontkamera besitzt und das Retina-Display als Blitz nutzt.

Wie im Alltag haben wir einfach aus möglichst ähnlicher Position abgedrückt. Ohne die Einstellungen zu verändern und die Fotos nachträglich zu optimieren. Das Wiko knipst generell mit weiterem Winkel - da bringt man mehr drauf und braucht keinen langen Arm. Schon mal ein erster Vorteil.

Draussen: Das iPhone-Bild wirkt natürlicher, aber das Gesicht zu dunkel. Beim Wiko arbeitet standardmässig eine «Bildverschönerung», die das Gesicht weichzeichnet. Das Selfy nutzt auch den Blitz zum Aufhellen - das Gesicht ist darum besser ausgeleuchtet. Insgesamt eine Geschmacksfrage, was besser gefällt.

Drinnen: Beim 6s fällt ein leichter Gelbstich auf, hier kann das Wiko mit realistischen Farben auftrumpfen. Auch der Kontrast ist ausgewogener, die Farben wirken weniger ausgebleicht.

Gegenlicht: Mit der ungünstigen Position direkt vor dem Fenster haben beide Kameras Mühe. Befriedigend ist erwartungsgemäss kein Foto. Trotzdem gefällt das Wiko-Resultat besser, auch weil der Hintergrund gut erkennbar ist.

Dunkel: Der LED-Blitz des Wiko ist ziemlich brutal für den Teint, zeigt aber Wirkung. Das Foto im fast dunklen Raum ist durchaus brauchbar. Brillenträger werden beim iPhone Mühe haben, die Spiegelung des hell leuchtenden «Blitz»-Bildschirms wegzubringen. Man muss auch mehr ausprobieren, um gute Schnappschüsse zu erhalten.

Fazit Foto: Tatsächlich kann Wiko mit der Selfy-Kamera überzeugen. Die 8-Megapixel-Cam mit Blitz kann mit den viel teureren Flaggschiffen der grossen Marken locker mithalten. Auch die Hauptkamera mit gleicher Auflösung ist in Ordnung - dort haben Samsung, Apple, Sony und andere aber deutliche Vorteile.

Fazit Technik: Abgesehen von der Cam bekommt man im Wiko Selfy nur Mittel-Klasse-Technik. Ein Quadcore mit 1 GB RAM und ein 4,8-Zoll-Display mit 1280 x 720 Pixel Auflösung (306 PPI). Die 8 GB Speicherplatz sind für Viel-Knipser natürlich viel zu wenig. Immerhin kann man den Platz mit einer Speicherkarte erweitern. Die Anmutung und die Verarbeitungsqualität sind für ein Telefon dieser Preisklasse aber gut.

Preis: 200 Franken kostet das Wiko Selfy.

Gesamtfazit: Wer einen Spezialisten für Selfies sucht, findet beim französischen Smartphone-Hersteller Wiko eine äusserst günstige Lösung. Das Wiko Selfy macht Selfies wie ein Top-Gerät, in allen anderen Disziplinen bewegt es sich aber im Rahmen dessen, was man für den Preis erwarten kann.

Publiziert am 19.10.2015 | Aktualisiert am 22.10.2015
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2 Kommentare
  • Adrian  Müller 20.10.2015
    Ich möchte mal klarstellen, dass auch das Iphone "nur" einen Quadcore Prozessor und einem 1Gb Ram besitzt. Auch die Auflösung des Displays ist nur leicht besser. Wenn man bedenkt dass die Hardware eigentlich identisch ist aber um einiges günstiger ist, dann merkt man wieviel die Grossen aus den Verkäufen herausholen. Vorteil von iPhone: Die Software ist perfekt auf die Hardware ausbalanciert. Doch mal im Ernst, wer benutzt nur einen Bruchteil davon was die Handys heute können?
  • Rolf  Wysshaar 20.10.2015
    Das iPhone hat keine Chance! Trotzdem heisst es hier bei jedem Modell, das es jetzt noch eine bessere Superkamera hat. Vielfach sieht man aber Fotos an, dass vom iPhone da schlechtere Qualität als von anderen Mobiltelefonen.