Getestet: Smart Cooking Dieses Gerät kocht Essen am Stiel

Eier, Hamburger oder Pizza: Dieses witzige Gadget kocht alles Mögliche. Immer in Röhrenform und auf Wunsch direkt am Holzspiess. Doch was taugt Smart Cooking wirklich?

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Es sieht witzig aus und gar nicht wie ein Küchengerät. Den schmalen Zylinder namens Smart Cooking könnte man auch auf den Bürotisch stellen - und er würde wohl für einen Subwoofer oder ein anderes Gadget gehalten.

Das ist durchaus ein Sinn des Produktes. Schon das Design soll ausdrücken, dass man damit nicht unbedingt in einer Küche kochen muss. Sondern überall, jederzeit und unkompliziert etwas zubereiten kann. Und eine Zielgruppe sind durchaus Angestellte, die am Arbeitsplatz keine Möglichkeit haben, etwas zu kochen oder zu wärmen.

Smart Cooking ist im Prinzip eine zur Röhre gebogene Teflonpfanne mit integriertem Heizer. Steckt man das Gerät ein, beginnt es, heiss zu werden. Sobald das Licht von Rot auf Blau wechselt, kann man mit Kochen beginnen.

Stangen-Food flutscht raus

Und das läuft eigentlich immer gleich ab: Man ölt die Röhre idealerweise mit einem Spray ein, füllt die Zutaten ein und steckt bei Bedarf noch einen Holzspiess rein. Nach sechs oder sieben Minuten sollte das Gericht in Stangenform oben wieder rausflutschen, was aber nicht immer funktioniert.

Für den Test haben wir mehrere Gerichte gekocht. Keines missglückte total, viele brauchen aber Feintuning und mehrmaliges Ausprobieren. Als Basic schlägt man zwei Eier direkt in die Röhre, eventuell noch verfeinert mit Schinken oder Gewürzen. Tatsächlich rutscht das Ei am Stiel nach sechs bis sieben Minuten gekocht heraus.

Pizza und Burger brauchen Übung

Auch Pancakes werden im Smart Cooking wunderbar. Natürlich ebenfalls in ungewöhnlicher Form, was aber auf dem Teller sehr dekorativ aussieht. Pizza ist deutlich schwieriger, weil man den Teig genau zuschneiden muss und ihn nicht zu dick rollen sollte. Sonst ist er nicht richtig durch und lässt sich nur mühsam aus dem speziellen Ofen ziehen.

Auch beim Hamburger ist die Gefahr gross, dass er nicht schön am Stück herauskommt. Man muss ausprobieren, wie dick und wie feucht die geknetete Rolle sein muss, die man in den Smart Cooking steckt.

Fazit: Das Prinzip ist tatsächlich sehr einfach und viele Gerichte gelingen gut. Und bei einem Preis von 39 bis 50 Franken (je nach Farbe) bei galaxus.ch ist das durchaus vertretbar. Wer Smart Cooking allerdings wirklich im Alltag gebrauchen möchte, darf nicht zu viel Vereinfachung erwarten. Alles ausser Eier erfordert zur Vorbereitung etwas Zeit, eine Küche und Kochkenntnisse. Wegen der Mengenunklarheiten und der fehlenden Einstellmöglichkeit für die Heizdauer sogar mehr als fürs Kochen in einer normalen Pfanne oder im Backofen.

Publiziert am 27.04.2015 | Aktualisiert am 27.04.2015
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