Getestet: Scooter mit Antrieb Ein Elektro-Trottinett zum Budget-Preis

Nur 269 Franken kostet der Hitec HTCDR150 bei Galaxus.ch. Doch kann der günstige Elektro-Scooter auch im Test überzeugen?

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Lenovo Yoga Book im Test Was taugt der erste Laptop mit Touch-Tastatur?
2 Amazon Alexa erklärt Das kann die neue Super-App von Amazon
3 Samsung und LG machens vor Diese Handys kann man falten!

Digital

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
23 shares
6 Kommentare
Fehler
Melden

Das Konzept Transporter mit Elektroantrieb sind tendenziell teuer - egal ob ein E-Bike oder neuartige Stromer wie Einräder oder Segways. Der Elektro-Scooter Hitec HTCDR150 versucht den Spagat zwischen günstigem Preis, kompakter Bauweise und Reichweite.

Die Stärken Bis zehn Kilometer weit kommt man mit dem eingebauten, diskret unter der Standfläche versteckten Bleiakku, der allerdings die ganze Nacht hat, bis er wieder geladen ist. Auch die Geschwindigkeit ist mit 12 km/h durchaus akzeptabel. Zudem ist der Scooter kinderleicht zu fahren. So kommt man etwa schneller und bequemer zum Bahnhof. Und die Investition ist tatsächlich nicht gross.

Die Schwächen Gespart hat der Hersteller spürbar an zwei Orten: Die Handbremse ist viel zu schwach und eigentlich nur eine Alibiübung. Drauf verlassen sollte man sich nicht, sondern vorausschauend fahren. Zudem hat der Elektromotor nicht wirklich viel Power. Wer mehr als 80 kg wiegt, muss bei Steigungen mit dem Fuss nachhelfen. Zudem wiegt der Scooter selber neun Kilo, man schleppt also etwa im ÖV immer recht viel Gewicht rum.

Die Gratwanderung Wer mit dem Hitec HTCDR150 herumfährt, bewegt sich in einem rechtlichen Graubereich. Eine Strassenzulassung hat er nicht. Streng genommen darf man damit nur auf Privatgrund fahren.

Der Preis 269 Franken bei Galaxus.ch.

Das Fazit Preis und Leistung stimmen beim Hitec HTCDR150, man darf aber keine Wunder erwarten.

Publiziert am 19.08.2015 | Aktualisiert am 20.12.2016
teilen
teilen
23 shares
6 Kommentare
Fehler
Melden

6 Kommentare
  • Matt  Schawi 19.08.2015
    Es sollte im Bericht aber auch klar erwähnt sein, dass dieses Gefährt weder zugelassen, noch legal auf der Strasse betrieben werden darf. Dasselbe gilt für elektisch betriebene Onewheeler, Stehroller, andere eTrottis etc.
    Günstig hin oder her, die Busse kostet etwa das doppelte...! Nicht nur gefährlich, auch noch verboten und bei Körperschaden bezahlt keine Versicherung...
    Also Finger weg! Geld sparen und andersweitig einsetzen
  • Bea  Gräub aus Aargau
    19.08.2015
    Solche haben wir zu hauf gesehen auf dem Camping in Südfrankreich.
  • Jo  Mürner aus Nottwil
    19.08.2015
    Was heisst da Graubereich? Die Roller sind nicht für den öffentlichen Grund zugelassen. Wer trotzdem auf den Quartier- und Dorfstrassen unterwegs ist riskiert eine Anzeige. Bei einem allfälligen Unfall würde wohl jede Versicherung Regress machen und keine Zahlungen tätigen.
    • Sandra  Jakob aus Winterthur
      19.08.2015
      Ja, Jo, legale Unfälle macht macht der korrekte Bürger nämlich mit dem Mountainbike, rund 10000 solche Unfälle bezahlt die Suva pro Jahr, Rippenfrakturen, Lungenverletzungen, Wirbelfrakturen, Handgelenk- und Armbrüche etc. So ein Elektro-Trottinett fährt langsamer als mancher Jogger rennt. Ja, Graubereiche gibt es nicht, aber man fragt sich, ob es nicht manchmal welche brauchen würde...
  • OJ  Manbrook aus Zürich
    19.08.2015
    Man darf halt weder auf der Strasse fahren, noch hat man irgend ein Recht auf den Gehwegen, im Gegenteil.
  • Sandra  Jakob aus Winterthur
    19.08.2015
    Grosses Lob an Lorenz Keller generell für seine Test-Videos. Kurz und knapp alles Wesentliche angesprochen, unaufgeregt und authentisch präsentiert mit klaren Aussagen zu Plus- und Minuspunkten. Hervorragend!