Getestet: Nikon D5500 Die Kamera mit Smartphone-Attitüde

Zwischen Handy-Knipsern und ambitionierten Fotografen gibts eine immer grössere Techniklücke. Nikon versucht diese mit der D5500 etwas zu schliessen.

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Fotos werden zwar so viele geschossen wie nie zuvor. Alleine auf Facebook werden 350 Millionen Fotos hochgeladen – und zwar täglich!

Des einen Freud ist des anderen Leid. Denn die meisten Bilder werden heute mit dem Handy geknipst. Und da die Bildqualität der mobilen Begleiter inzwischen recht gut ist, verzichten viele Nutzer darauf, eine zusätzliche Kamera zu kaufen.

Verständlich, da man das Smartphone immer dabei hat und keine zusätzliche Kamera mitschleppen muss. Allerdings haben auch die Digitalkameras grosse Fortschritte gemacht. Und zwar so, dass selbst bei einer günstigen Spiegelreflexkamera die Bildqualität deutlich besser ist als die von Handykameras. Vor allem, wenn die Bedingungen nicht ideal sind.

Mit einem neuen Modell versucht Nikon nun, Smartphone-User abzuholen. Das Konzept: Nicht zu teuer, nicht zu kompliziert und trotzdem eine exzellente Bildqualität. Die Nikon D5500 richtet sich so an all jene, die von Handy-Fotos enttäuscht sind, aber nicht eine Profi-Ausrüstung rumschleppen wollen.

Das Display ist ein Touchscreen

Dank kompakter Bauweise und dem nur 470 Gramm schweren Body kann man die Spiegelreflex auch mal in einer normalen Tasche mitnehmen. Wer will, kann alles wie gewohnt manuell einstellen. Aber auch die Automatikfunktionen sind überzeugend. Das wird gerade Einsteiger überzeugen.

Moderne Trends finden sich neben klassischer Kameratechnik. Denn Nikon hat einige Features aus der Handywelt übernommen. So gibt es etwa WLAN zur einfachen Übermittlung von Bildern, auch direkt auf ein Smartphone oder Tablet.

Ein Gewinn ist das schwenkbare Display, das neu ein Touchscreen ist. Das bringt Vorteile: Man kann mit einem Fingertipp den Fokus auf einen Punkt konzentrieren. Oder nach dem Abdrücken schnell in ein Foto hereinzoomen, um die Schärfe zu kontrollieren. Mit einem Wischen scrollt man auch ganz einfach durch die Bildergalerien.

Wer allerdings den Bildschirm als Sucher nutzt, ist etwas enttäuscht. Die Kamera fokussiert so deutlich langsamer als über den konventionellen Sucher.

Fazit: Die D5500 ist insgesamt eine sehr gute Spiegelreflex mit modernem Touch und guter Ausstattung. Dass ein GPS-Modul fehlt, kann man verschmerzen (und verlängert zudem die Akkulaufzeit). Einsteiger werden sich über die intuitive Bedienung freuen, ambitionierte Fotografen über die kompakte Bauweise. Grösste Schwäche ist der langsame Autofokus.

Publiziert am 26.03.2015 | Aktualisiert am 26.03.2015
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2 Kommentare
  • Alex  Gächter aus St.Gallen
    26.03.2015
    Die sollen mal eine gescheite Systemkamera auf dem Markt bringen, die Nikon 1 ist einer der schlechtesten auf dem Markt.
  • Gerry  Kuster 26.03.2015
    Wie bitte? Nikon soll mit einer Mittelklasse Spiegelreflexkamera versuchen eine Lücke zwischen einem Handyfotografen und einem Studioprofi zu schliessen? Häää? Es gibt gar keine Lücke, wer mehr will als das Handy bietet, hat sowohl die Wahl zwischen einer Kompaktkamera, einer Luxus Kompaktkamera und einer Systemkamera bevor man überhaupt zu einer DSLR kommt. Schliesst Rolex jetzt auch die Lücke zum Smartphone weil es auch die Zeit anzeigt?