Getestet: Gigaset G-Tag Vergesslich? Dieses Gadget ist die Lösung

Den G-Tag ins Portemonnaie legen oder am Schlüsselbund festmachen: Schon findet man mit dem Smartphone seine wertvollsten Gegenstände jederzeit wieder. Nur ein Feature fehlt dem praktischen Gadget.

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Einzeln kosten die Tags 21 Franken, das Dreierset 53 Franken.

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Schlüssel, Portemonnaie, Brillenetui, Schirm: Es gibt nichts, was man nicht irgendwo liegen lassen kann. Sogar das Auto finden manche auf dem Parkplatz des Einkaufszentrums nur nach langem Suchen. Und das Schlimmste für Vergessliche: das dauernde Gefühl, dass da doch etwas fehlt.

Moderne Technik kann zwar Vergesslichkeit nicht heilen, aber zumindest die Folgen abmildern. Und einem wieder ein sicheres Gefühl zurückgeben. Ein gutes Beispiel dafür sind die G-Tags von Gigaset. Die gibts etwa bei Brack.ch, im 3er-Set für 53 Franken.

Die Funktionsweise der kleinen Kästchen, die etwa so gross sind wie zwei Fünfliber, ist ganz einfach. Sie haben einen Bluetooth-Sender integriert, der mit der austauschbaren Batterie rund ein Jahr Signale sendet. So wird der G-Tag mit einem iPhone oder Android-Smartphone verbunden.

Befestigen kann man die Tags ganz einfach am Schlüsselbund mit einem Ring durch die Öse. Oder man legt sie in die Brieftasche oder in ein Brillenetui. Beim Smartphone oder einer Kamera brauchts eine Hülle, in die man das Gerätchen dazupacken kann.

Erinnerung direkt aufs Handy

In der Gratis-App hat man nun den vollen Überblick. Entfernt man sich aus dem Sendebereich von rund 30 Metern, gibts eine Warnmeldung auf den Bildschirm. Und man kann sich den letzten bekannten Standort auf einer Karte anzeigen lassen. Liegt also die Brieftasche noch im Restaurant auf dem Tisch, wird man beim Verlassen der Lokalität daran erinnert.

Pech nur, wenn man etwas im Taxi vergisst. Denn die Tags haben kein GPS und keine andere aktive Verbindung, können also keinen neuen Standort durchgeben. Aber das ist bei diesem Preis und in dieser Grösse halt einfach nicht möglich.

Wer Gegenstände gerne in der eigenen Wohnung verlegt, dem wird ebenfalls geholfen. Die App kann mit Tönen und grafisch anzeigen, wie nahe der G-Tag innerhalb des 30-Meter-Radius ist. Eine präzise Ortung darf man aber nicht erwarten. Wer langsam herumläuft, weiss nachher sicher, in welchem Zimmer sich das Gesuchte befindet.

Mit Hilfe des elektronischen «Heiss/Kalt»-Spiels kamen wir im Test auf rund ein bis zwei Meter an einen versteckten Tag heran. Suchen muss man dann aber immer noch selber. Praktisch in solchen Fällen wäre, wenn der G-Tag einen Ton abspielen könnte.

Fazit: Die Gigaset G-Tags sind nicht ganz präzise, was bei Bluetooth nicht anders zu erwarten ist, und sie heilen keine Vergesslichkeit. Aber sie helfen dabei, Dinge schneller und einfacher wiederzufinden.

Publiziert am 13.07.2015 | Aktualisiert am 14.07.2015
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