Getestet: Dell Latitude 13 7000 Notebook will lieber Tablet sein

Volle Laptop-Power, aber trotzdem ein Touchscreen und eine abnehmbare Tastatur: Dell versucht beim Latitude 13 7000 eine gewagten Spagat.

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Je mehr die Computer-Komponenten schrumpfen, desto mehr Nutzungsvarianten sind möglich. So packt Dell beim Latitude 13 7000 die gesamte Technik hinter den Bildschirm. Der Laptop wird dadurch im Handumdrehen zum voll funktionstüchtigen Tablet.

Einfach die Tastatur abziehen, schon lässt sich der grosse 13,3-Zoll-Touchscreen separat nutzen. Ganz wie ein Tablet. Schade ist einzig, dass es zwischen den zwei Extremen keinen Mittelweg gibt. So ist das Display in der Notebook-Position relativ starr fixiert und lässt sich nicht ganz nach umklappen.

Die volle PC-Power steht in beiden Betriebsvarianten zur Verfügung. Man kann also auch nur mit dem Tablet alle Windows-Programme nutzen. Dell bietet bis 256 GB schnellen SSD-Speicher, eine 8-Megapixel-Kamera und sogar einen Fingerabdruck-Scanner.

Das Andocken klappt einwandfrei, die Scharniere wirken stabil. Auch ist die Verarbeitungsqualität über alle Zweifel erhaben. Und das zum relativ günstigen Preis ab 1449 Franken.

Nur das Gewicht des Geräts liegt mit 1,66 kg an der oberen Grenze. Das Tablet alleine wiegt schon fast ein Kilo. Für einen Laptop ist das zwar durchaus akzeptabel. In der Tablet-Position hat man jedoch schwer zu tragen.

Beim Einsatz unterwegs fällt natürlich auch die Übergrösse des Touchscreens auf. Tablets messen normalerweise höchstens 10 Zoll. Natürlich hat man beim Latitude 13 7000 mehr Platz zum Arbeiten und mehr Spass beim Videos schauen. Doch handlich ist es nicht wirklich.

Dafür lässt sich das installierte Windows 8 endlich so nutzen, wie es gedacht war. Mit dem Touchscreen machen die Apps endlich Sinn, und auch die Einstellungen sind mit einem Wisch richtig gut erreichbar. Schnell arbeitet man auch in der Notebook-Konfiguration sozusagen dual. Geschrieben wird mit der Tastatur, Menüs werden mit dem Finger ausgewählt.

Fazit: Wer alles in einem Gerät haben will, muss Kompromisse in Kauf nehmen.

Publiziert am 12.02.2015 | Aktualisiert am 12.02.2015
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