Getestet: Das Power Wheel So cool schwebt sonst keiner durch die Stadt

Das Power Wheel ist eine Art Segway mit nur einem Rad. Mit Elektropower düst man aufsehenerregend durch den Verkehr.

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Tipps und Tricks So wird der neue Drucker nicht zur Kostenfalle
2 B&B Air im Test Schweizer Top-Kopfhörer mit Schönheitsfehler
3 Lenovo Yoga Book im Test Was taugt der erste Laptop mit Touch-Tastatur?

Digital

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
29 shares
15 Kommentare
Fehler
Melden

Noch ist man mit dem Power Wheel in der Schweiz eine exotische Attraktion. Die Passanten bleiben stehen - viele erkundigen sich, was das für ein Gefährt ist und wie es funktioniert. Und manch einer will gar wissen, wo man es kaufen kann.

Die Erfindung aus Los Angeles (USA) ist tatsächlich faszinierend. Sie besteht aus einem Einrad mit Elektromotor und Sensoren. Diese balancieren das Gefährt nach vorne und hinten aus. Neigt man sich in Fahrtrichtung, nimmt das Power Wheel Tempo auf.

Stützräder für Anfänger

Gesteuert wird also rein mit Körperbewegung. Im Unterschied zum Segway gibts aber nur ein Rad, auf die Seite kann man also kippen, etwa wenn man steht. Daher gibts für Einsteiger auch montierbare Stützräder.

Etwas Übung, möglichst mit passender Schutzkleidung, braucht das Elektro-Einrad schon. Man sollte sich Zeit nehmen, bevor man etwa einen Teil des Arbeitsweges schwebend zurücklegt. Der Hersteller empfiehlt, die kleinen Rädchen erst nach zwei bis drei Wochen abzumontieren.

Spass macht das Power Wheel aber schon nach wenigen Stunden. Der Fahrer düst lautlos und praktisch ohne sichtbare Bewegung hin und her. 18 Stundenkilometer sind möglich. Und die Reichweite beträgt immerhin 15 bis 20 Kilometer.

Viel Power, hohes Gewicht

Für so viel Power sorgt ein grosser Akku. Dieser ist leider mitverantwortlich für das doch beträchtliche Gewicht von rund zehn Kilogramm. Wer also das Power Wheel am praktischen Griff mittragen will, muss ganz schön schleppen.

Zwei weitere Details stören das Gesamtbild etwas. Das Plastik-Chassis wirkt etwas gar billig, ist aber immerhin recht robust. Dass die Ladeanzeige-Lämpchen von messerscharfen Metall-Ösen geschützt werden, ist dagegen unverständlich. Wer nicht aufpasst, schürft sich beim Tragen oder Einschalten die Knöchel auf.

Fazit: 899 Franken kostet das Power Wheel X3 bei Galaxus.ch. Für ein reines Spassmobil ein stolzer Preis. Angesichts der Fahrleistungen, des Mobilitätspotenzials und im Vergleich zu anderen Elektro-Fahrzeugen allerdings ist das ein fairer Preis.

Bedenken muss man unbedingt, dass man sich mit einem solchen Elektro-Einrad auf öffentlichen Verkehrswegen in einer rechtlichen Grauzone befindet.

Publiziert am 15.01.2015 | Aktualisiert am 16.01.2015
teilen
teilen
29 shares
15 Kommentare
Fehler
Melden

15 Kommentare
  • margrit  grädel aus Romanshorn
    16.01.2015
    so was cooles das muss ich haben dann setz ich mich bestimmt weniger ins Auto und fahre mit dem power wheel zur meiner Arbeit
    schön das es immer wieder neue Ideen gibt
  • Cris  Hart aus Reinach
    16.01.2015
    Jeder, der sich so eine Zukunft wünscht, sollte sich dringend mal den Film Wall-E anschauen, da sieht man, was aus bewegungsfaulen Menschen wird.
  • Pit  Agoras aus Basel
    16.01.2015
    1x McDonalds und wieder abdüsen... Für was haben wir Beine?
  • Andreas  von Salis , via Facebook 16.01.2015
    Im Nahmen der Gesundheit und steigender Krankenkassenprämien bin ich für in flächendeckendes Verbot im öffentlichen Raum.
    Wenn einer damit vom Badezimmer ins Schlafzimmer flitzen will - ok :-
  • Karl  Müller 16.01.2015
    Power Wheel, Airwheel und wie sie alle heissen, das sind alles schlechte Kopien. Ich bin kürzlich so ein billiges gefahren, ganz schlecht, das ist rausgeschmissenes Geld. Ich habe das Original Solowheel von seit einem Jahr, das ist Freude pur. Unbedingt vorher lesen sonst hat man das falsche gekauft…
    Kalle Schwerzenbach