Getestet: Avus A84 Jetzt bauen die Ösis auch noch Handys

Na servus. Schon auf der Piste sind uns die Österreicher eine Nasenlänger voraus. Nun haben sie mit Avus auch noch eine eigene Handymarke.

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Klar, das Avus A84 ist etwa so österreichisch wie ein iPhone amerikanisch. Denn Smartphones werden heute meist in China zusammengebaut, mit Komponenten aus dem asiatischen Raum. Apple wie Avus liefern das Design und den Markennamen.

Trotzdem: Das Konzept des A84 stammt aus Wien - und hat durchaus einige interessante Aspekte zu bieten. So hat Avus dem 5-Zoll-Smartphone einen 1.7 GHz Octa-Core Prozessor und 2 GB Arbeitsspeicher spendiert. Das sorgt für ein flottes Arbeitstempo und eine für die Mittelklasse überdurchschnittliche Performance.

Auch die 13-Megapixel-Kamera überzeugt mit guten Fotos. Zudem erhalten die Käufer eine reichhaltige Ausstattung, etwa zwei Steckplätze für Sim-Karten und ein Radio-Tuner. Mit acht Millimetern Dicke und 127 Gramm Gewicht liegen die Österreicher auch hier gut im Rennen.

Vor allem, wenn man den Preis von 289 Franken einbezieht - so viel kostet das Testgerät momentan bei Digitec. Für die Leistung und das anständig verarbeitete Gerät ein günstiger Preis.

Und Avus liefert auch gleich noch ein zweites Cover mit. So ist die Rückseite des Handys entweder weiss oder schwarz. Ein nettes Extra, das sonst nicht viele bieten.

Den Fünfer und s Weggli bekommt man aber auch bei unseren Nachbarn im Osten nicht. So hat der Touchscreen zwar eine akzeptable Auflösung von 1280 x 720 Pixeln, zeigt aber nur bei frontaler Sicht ein gutes Bild. Bei schrägem Betrachtungswinkel ist das Display nicht überzeugend. Zudem verzichtet Avus auf den schnellen Mobildaten-Standard 4G, was angesichts der verbauten Hardware etwas erstaunlich ist.

Unser Fazit: Wer auf einen Sturz der Österreicher gehofft hat, den müssen wir enttäuschen. Das Avus A84 ist ein sehr gutes Mittelklasse-Handy zum fairen Preis. Auch wenn nicht mal der Markenname Assoziationen zum Alpenland hervorruft. Servus und auf Wiedersehen, Avus.

Publiziert am 20.02.2015 | Aktualisiert am 20.02.2015
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  • Marc  Gutzwiller , via Facebook 20.02.2015
    "Apple wie Avus liefern das Design und den Markennamen."

    Also der Vergleich hinkt schon gewaltig. So liefert Apple unter anderem ein eigenes Betriebssystem, während Avus googles Android nutzt, Apple verbaut selbst entwickelte, auf Arm basierende Prozessoren und Touch ID ist eine Entwicklung von einer inzwischen Apple angehörenden Firma. Zusätzlich bietet Apple noch diverse Dienstleistungen wie iCloud, iTunes Store und Co. im iPhone steckt also deutlich mehr Apple, als im A84 Avus steckt.
  • steff  walther 20.02.2015
    Die Ösis bau schon lange Handys. Stimmt auch wenn es viele nicht wahrhaben wollen, doch es gibt nicht nur Apple und Samsung. Was die Östreicher betrifft so bauen diese sogar sehr gute Handys. DIe Frage welche sich dabei stellt: für welche Nutzer? Blick sollte sich einmal umschauen, und wundern!!