Für eine bessere Verständigung Der Übersetzer in der Hosentasche

Die Google-App «Translate» übersetzt Schilder, Texte, ganze Dialoge.

Damit man nicht «lost in translation» ist: Die Google-App «Translate» hilft.  play

Damit man nicht «lost in translation» ist: Die Google-App «Translate» hilft. 

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1. Das Handy übersetzt simultan in 27 Sprachen
Googles Handy-App «Translate» erkennt jetzt gedruckte Texte wie Schilder oder Speisekarten in 27 Sprachen und übersetzt sie in Echtzeit. Einfach fotografieren. Die Übersetzung erscheint als Bild im gleichen Layout. Neu sind u. a. Türkisch, Katalanisch, Niederländisch sowie die skandinavischen und osteuropäischen Sprachen. Per künstlicher Intelligenz lassen sich ganze Gespräche übersetzen, indem die App mithört und simultan die Übersetzungen angibt.

2. Der erste Rechner kannte 250 Wörter
Eine der ersten maschinellen Übersetzungen fand 1954 in den USA statt: Ein IBM-Rechner konnte 250 Vokabeln und sechs Grammatik-Regeln verarbeiten. Mehr galt lange Zeit als technisch nicht machbar. Den Forschern war vorher nicht bewusst, wie komplex die menschliche Sprache aufgebaut und strukturiert ist.

3. Erklären ohne Grammatik
Neuere Verfahren versuchen nicht mehr, die Grammatik-Regeln nachzubilden. Sie suchen in Milliarden Texten selbst nach Regeln und Ähnlichkeiten. Google Translate arbeitet seit 2006 nach dieser Methode und versteht inzwischen 90 Sprachen, u. a. Hindi, Jiddisch, Zulu – wenn auch nicht immer fehlerfrei.

Publiziert am 30.07.2015 | Aktualisiert am 30.07.2015
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  • Remo  Dürr , via Facebook 30.07.2015
    "Wenn auch nicht immer fehlerfrei". Ich würde sagen, so gut wie nie fehlerfrei. In Arithmetik ist der Computer dem Menschen weit überlegen, aber in der Linguistik ist der Computer eine Flasche. Für einen Number-Cruncher sind Bilder und Fantasie ein Fremdwort. Übersetzen, ohne den Inhalt zu verstehen, ist wie Autofahren mit verbundenen Augen.