Für 150 Franken Handy-Scanner misst jede Kalorie

Mit dem Smartphone einen Teller ins Visier neben, schon weiss der NutriRay 3D, wie viele Kalorien das Essen darauf hat. Keine Science-Fiction, sondern schon bald Realität.

Ein Scan und schon zeigt die Smartphone-App an, wie viele Kalorien das Essen auf dem Teller hat. play
Ein Scan und schon zeigt die Smartphone-App an, wie viele Kalorien das Essen auf dem Teller hat.

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Kalorienzählen auf Knopfdruck: Für Sportler, Gesundheitsbewusste und all jene, die abnehmen möchten, wäre das ein Segen. Und tatsächlich soll ein solches Gadget bald Wirklichkeit werden. Technisch umgesetzt ist es - nun läuft eine Crowdfunding-Finanzierung. 

NutriRay 3D heisst das Wunder-Gadget und funktioniert ganz einfach: Ans Smartphone anstecken, App starten und via Kamera einen Scan des Tellers starten. Ein Laser vermisst das Essen in 3D und gleicht das Resultat mit einer internen Datenbank ab, die 9000 Gerichte umfasst. Zusätzlich gibts in der App fürs iPhone, Android-Handys und Windows-Geräte detaillierte kalorische und ernährungswissenschaftliche Angaben. 

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Das Ganze ist kein Gag, sondern hat einen seriösen wissenschaftlichen Hintergrund. Die Entwickler forschen an der University of Washington und haben die Technik ursprünglich für die Krebsforschung entwickelt. Nämlich um einen Zusammenhang zwischen Nahrung und gewissen Krebsarten zu ergründen. Die Wissenschaftler können auch genau sagen, wie präzis der NutriRay 3D ist. 88 bis 91 Prozent der Berechnungen stimmen.

Rund 150 bis 200 Franken soll das fertige Gerät kosten, die entsprechende Crowdfunding-Kampagne lief schon. Allerdings könnte der wissenschaftliche Hintergrund nun zum Fallstrick werden: Die Seite wurde temporär wieder vom Netz genommen, da es laut Uni rechtliche Probleme gibt, die zuerst geklärt werden müssen. Fragen nach dem geistigen Eigentum und nach der Grösse des Forschungsbeitrages von Teammitgliedern sind aufgekommen. 

Publiziert am 25.01.2016 | Aktualisiert am 12.02.2016
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1 Kommentare
  • Recht  Haber aus Zürich
    26.01.2016
    Wer Essen mit Krebs in Zusammenhang bringt, ist bereits unseriös.