FoodSniffer im Test Dieses Gadget schnüffelt an Gammelfleisch

Eine nur auf den ersten Blick skurrile Innovation aus den USA: Ein Sensorstift, der via Smartphone anzeigt, ob Fleisch noch geniessbar ist.

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Eigentlich sagt der Name des Gadgets schon alles aus. Der FoodSniffer schnüffelt an Fleisch und sagt, ob es noch geniessbar ist. Ideal für alle jene, die im vollen Kühlschrank noch Aufschnitt entdecken, deren Haltbarkeitsdatum abgelaufen ist. Gemein ist ja, dass man nicht alle Keime und Erreger auf verdorbenem Fleisch sofort riecht und sieht.

Die Handhabung ist ganz einfach. Das längliche Gerät einschalten, ans Fleisch halten und über die App nach wenigen Sekunden das Resultat ablesen. Grün bedeutet, das Fleisch ist noch gut, bei Orange sollte man es gut durchbraten, bei Rot ab in den Kübel. 

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Etwas zu lang ohne Kühlung. Der Sniffer analysiert mit seinen Sensoren das Stückchen Huhn. 

Installation und Bedienung sind wirklich kinderleicht. Für beste Resultate sollte das Fleisch mindestens ein paar Minuten in einem abschliessbaren Behälter liegen. Denn die Sensoren messen Temperatur, Feuchtigkeit, Ammoniakgehalt und flüchtige organische Verbindungen über die Luft. Wichtig ist auch, dass man in der App angibt, ob man gerade Rind, Schwein oder anderes Fleisch testet.

Man kann die elektronische Nase auch direkt aufs Fleisch halten. Allerdings sollte man dann die mitgelieferte Plastikkappe aufstecken, damit die Sensoren nicht verdreckt werden. Zudem kann man die Erweiterung auch gut reinigen, speziell wichtig, wenn etwa Pouletfleisch im roten Bereich dreht. 

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Tatsächlich ist das Fleisch nicht mehr ganz in Ordnung. Gut kochen oder wegwerfen heisst nun die Devise. 

Bei Galaxus.ch gibts den FoodSniffer für 119 Franken. Eine ziemliche Investition für ein Gerät, das mit hohem technischen Aufwand einen sehr beschränkten Einsatzzweck hat. Umgekehrt hilft die elektronische Nase dabei, weniger Essen wegzuwerfen, was nicht nur ethischer und umweltfreundlicher ist, sondern auch Geld spart. Und wer Fleisch an der Theke oder beim Metzger kauft, hat ja auch kein Ablaufdatum auf der Packung.

Publiziert am 09.03.2016 | Aktualisiert am 14.09.2016
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  • Bruno  Gyr 09.03.2016
    Wieviel haben Coop und Migros für das Bild mit dem Lidl-Fleisch bezahlt?!