Fast überall möglich So schauen Sie den Rest der EM in 4K

Die restlichen Spiele der Fussball-EM überträgt das SRF in 4K. Wir sagen, wie Sie sich jetzt noch die superscharfe Auflösung nach Hause holen. Und warum das erstaunlich viele können.

SCHWEIZ FUSSBALL WM FERNSEHER play
Fussball-Grossereignisse (hier die WM 2010 in Korea) sind in Zukunft in 4K zu sehen. KEY

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Viertelfinals, Halbfinals und natürlich den Final: Alle restlichen Spiele überträgt das Schweizer Fernsehen auf dem separaten Kanal SRF zwei UHD in superscharfer Auflösung.

Aber ohne Fernseher, der den neuen Standard unterstützt, läuft erst einmal gar nichts. Wichtig zu wissen: Einige Hersteller nennen die Auflösung UHD (Ultra High Definition), andere sprechen von 4K (steht für 4000, die ungefähre Pixelzahl in der Breite). Beides bedeutet eine rund viermal bessere Auflösung als beim normalen HD-Fernsehen.

4K-Geräte gibts schon ab 500 Franken

Das kann sich speziell beim Fussball lohnen, wo man so auf grossen Fernsehern noch mehr Details sieht. Passende TV-Geräte gibts momentan schon ab 500 Franken – schöne grosse 55-Zöller ab rund 800 Franken.

Über den bisherigen TV-Anschluss findet man die Matches in 4K jedoch nicht so einfach – auch wenn erstaunlich viele Anbieter die Verbreitung von SRF zwei UHD schon gestartet haben.

So gibts 4K bei Swisscom-TV

Die Swisscom hat ihre Box schon im April fit für UHD gemacht hat. Neukunden erhalten diese automatisch mit einem Swisscom-TV-2.0-Abo – normalerweise innert zwei bis vier Arbeitstagen. Das reicht vielleicht sogar noch für den ersten Viertelfinal am Donnerstag.

Schade: Bestehende Kunden haben Zusatzkosten. Sie müssen die neue Swisscom-TV-Box für 119 Franken kaufen. Die Bestellung dauert ebenfalls zwei bis vier Tage.

Abchecken sollte man unbedingt, ob der eigene Fernseher den Steckerstandard HDMI 2.0 und den Kopierschutz HDCP 2.2 unterstützt. Achtung: Je nach Fernseher kann es durchaus sein, dass nur einer von drei oder vier HDMI-Anschlüssen beides unterstützt! Zudem sollte der Internet-Anschluss 40 Mbit/s oder mehr liefern.

So gibts 4K bei UPC Cablecom

Viele Kabelbetreiber speisen das Signal ebenfalls ein, eine Liste findet man auf Suissedigital.ch. Auch die UPC Cablecom hat den SRF zwei UHD im Angebot. Allerdings nicht über die Box, sondern nur direkt übers Kabel.

Wer eine Box hat, muss zuerst einmal umstecken und das Kabel direkt an den Fernseher hängen. Danach genügt ein Suchlauf, um den 4K-Sender zu finden. Der TV muss allerdings einen DVB-C-Empfänger haben, der HEVC/H.265 encodieren kann. Der grosse Vorteil der Kabel-Lösung: Man braucht keinen speziell schnellen Internetanschluss. 

Wie geht es nach der EM weiter mit 4K?

Hochaufgelöste TV-Inhalte für die grosse Masse werden momentan erst an einzelnen Events produziert. Bei der SRG ist SRF zwei UHD bislang nur ein auf die EM beschränkter Versuch. Wie es weitergeht, ist noch nicht entschieden.

Die Swisscom hat sieben Sender in 4K aufgeschaltet, die aber eher ein Nischenprogramm (oder Demo-Sendungen) bringen. Die Raiffeisen Super League überträgt in der Saison 2016/17 zwei Spiele pro Runde in UHD.

Eine weitere Möglichkeit: Über Streaming-Anbieter wie Netflix kann man jetzt schon eine ganze Menge an Serien und Filmen in UHD anschauen. Und auch auf Youtube sind 4K-Inhalte abrufbar.

Trotzdem: In ein paar Jahren dürfte 4K Standard für die meisten Film- und TV- und Online-Video-Produktionen sein. In Japan und Korea gibts bereits erste Testsendungen in 8K. 

Publiziert am 27.06.2016 | Aktualisiert am 20.07.2016
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2 Kommentare
  • peter  schneiter 27.06.2016
    Zuerst war es mal 3D. - gestorben. Dann Curved- ein Gag und jetzt 4 K. für die minimale Mehrauflösung bringts das nicht, ein solch teures Gerät zu kaufen. Bestimmt kommt bald wieder ein neuer Gag heraus. Alles damit die Kunden immer wieder TV Geräte kaufen und dabei natürlich auch die Swisscom, die den treuen Abonnenten das Geld so aus dem Sack zieht. (Siwsscom TV Box) Positiv: so wird die Wirtschaft auch angekurbelt.
  • Rochas  Esteban aus Bern
    27.06.2016
    "Passende TV-Geräte gibts momentan schon ab 500 Franken – schöne grosse 55-Zöller ab rund 800 Franken." In der Theorie mag das stimmen. Aber diese Billiggeräte sind nur auf dem Papier 4K-fähig (kein richtiges HDR, schlechte Schwarzwerte, schlechtes Upscaling) und ältere Auslaufmodelle unterstützen HDMI 2.0 und HDCP oft nicht. Wer wirkliche Bildqualität will kauft sich ein OLED oder ein LED-FALD-Gerät. Diese kosten leider bis zu 10x mal mehr als Billigangebote.