
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
Kaum sind Details über den neuen Coup des Facebook-Erfinders Mark Zuckerberg ans Licht gekommen, schlagen die Datenschützer Alarm.
In gewohnter Facebook-Manier haben die Macher des Internet-Netzwerks gerade still und heimlich eine neue Funktion aktiviert, von der nun auch Schweizer Nutzer betroffen sind. Wann genau das geschah, ist unbekannt.
Die Technologie kann auf Fotos, die Facebooknutzer auf ihrem Profil veröffentlichen, Gesichter erkennen und einem Namen zuordnen. Lädt jemand ein Foto hoch, wird ihm automatisch vorgeschlagen, einen Freund auf dem Foto zu markieren, mit dem man auf Facebook befreundet ist. «Taggen» sagt man dazu.
Auch Google hat eine solche Technologie, hält sie aber wegen Datenschutzbedenken zurück. Das Hinterhältige: Die Gesichtserkennung wurde bei Facebook-Nutzern automatisch aktiviert. Wer sie nicht will, muss sie abschalten.
Und so gehts: Unter Konto > Privatspäre-Einstellungen > Benutzerdefiniert > Benutzerdefinierte Einstellungen anwählen. Dort gibt es den Absatz «Dinge, die andere Personen teilen». Unter diesem Absatz findet man den Punkt «Freunden Fotos von mir vorschlagen». Dort die Einstellungen von «aktiviert» auf «gesperrt» umstellen. OK drücken, fertig. (kra)