Digitale Klingel im Test Zur Tür gehen, obwohl man nicht daheim ist

Die Ring-Türklingel verwandelt ein Ding-Dong in einen digitalen Videoanruf auf eine Smartphone-App. Eine clevere Lösung für spezielle Einsätze.

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Amazon Alexa erklärt Das kann die neue Super-App von Amazon
2 Samsung und LG machens vor Diese Handys kann man falten!
3 Comeback mit neuen Phones HTC erfindet Touchbar fürs Handy

Digital

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
21 shares
5 Kommentare
Fehler
Melden

Die Idee: Die Ring-Klingel kann an jeder Türe nachgerüstet werden. Sie ist mehr als eine Gegensprechanlage, da sie via WLAN eine Verbindung aufs Smartphone herstellt. Ton und Bild werden so in die Cloud übertragen und sind nicht nur in der Wohnung abrufbar, sondern grundsätzlich überall auf der Welt.

Der Nutzen: Die Klingel lässt sich überall installieren, etwa auch an einem Hintereingang oder beim Bastelraum. Zudem kann man mit Besuchern oder dem Paket-Boten auch kommunizieren, wenn man nicht zu Hause ist.

Die Details: Man kann die Ring-App auf mehreren Handys nutzen. Und auch an die Installation hat der Hersteller gedacht: Zum mitgelieferten Zubehör gehören sogar ein Schraubenzieher und eine kleine, integrierte Wasserwaage. Zudem sind eine Nachtsicht-Funktion und ein Bewegungsmelder eingebaut. 

Die Stärken: Die Installation ist einfach und klappt schnell. Bei gutem WLAN-Signal ist auch der Videostream stabil und hat eine gute Auflösung. Auch die Reaktionszeit von rund einer Sekunde ist richtig gut. Die Technik funktioniert also bestens.

Die Schwächen: Das Klingel-Kästchen muss WLAN-Empfang haben, sonst funktioniert es nicht. Da reicht auch mal eine dicke Stahlbeton-Wand, um die Verbindung zu unterbrechen. Zudem braucht das Gadget Strom, wenn es fix installiert wird. Am einfachsten ist das direkt über die bestehende Klingelanlage. Heimwerker sollten das ohne Hilfe hinkriegen.

Der Preis: 219 Franken bei Brack.ch

Unser Fazit: Ring funktioniert wie versprochen und kann, je nach Wohnsituation, die Investition wert sein. Der grosse Schwachpunkt ist die WLAN-Versorgung.

Publiziert am 23.09.2015 | Aktualisiert am 23.09.2015
teilen
teilen
21 shares
5 Kommentare
Fehler
Melden

5 Kommentare
  • peter  Gysin 23.09.2015
    Und von wegen, die Erfahrung zeigt, dass es halt doch mal unvorher gesehen klingelt und es ist die Polizei, ob sie etwas von Dir will, oder nur zur Haupttüre eintreten will, weil der beabsichtigte Bewohner im Mehrfamilienaus nicht reagiert.
  • Peter  Rechsteiner aus Basel
    23.09.2015
    Und der böse nachbar lässt das Gerät mitgehen.... was passiert dann?
  • William  Quispe aus Bellinzona
    23.09.2015
    Absolut unnötig. Heutzutage klingelt doch niemand mehr an der Türe. Jeder schickt zuerst ein SMS oder ruft an. Und ehrlich gesagt ist es mir Wurscht wenn die Zeugen Jehovas oder die Billag klingelt. Ich mache da sicher nicht auf.
    • Martin  Huerlimann 23.09.2015
      @william Quispe, absolut ihrer Meinung, es verbleiben nur die Zwei Nervensägen von Billag und die Zeugen Jehovas.
  • Oliver  Wyss , via Facebook 23.09.2015
    Ganz einfach, wenn ich zu Hause bin, dann bin ich zu Hause.
    Wenn ich nicht zu Hause bin, dann bin ich halt nicht zu Hause. Die die etwas benötigen kommen später wieder, oder rufen mich auf dem Handy an...