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Es ist nicht das erste Mal, dass sich Windows 7 im Touchscreen-Betrieb beweisen muss. HP macht es dem Betriebssystem dieses Mal leicht, überwiegend eine gute Figur abzugeben. Denn der Hardware-Hersteller stellt dem Benutzer eine ganze Palette an Bedien-Varianten zur Verfügung.
Zuerst einmal ist das tm2 ein stinknormales Notebook. Obwohl das Adjektiv in diesem Fall ziemlich fehl am Platz ist. Denn mit leicht lila schimmerndem Alu-Gehäuse samt eingefrästen Mustern und glanzvollem 12-Zoll-Display hebt sich das Gerät von der Masse ab. Doch das tm2 ist nicht nur schick, es hat auch eine sehr angenehme Tastatur und ein praktisches Multi-Touchpad als Mausersatz.
Man kann also mit zwei Fingern Gesten ausführen, die die Befehlseingabe enorm verschnellern. Daumen und Zeigefinger etwa spreizen, schon zoomt man in ein Dokument, vergrössert ein Foto oder eine Webseite. Schade nur, dass die Tasten für «Links- und Rechtsklick» zu wenig vom restlichen Touchpad abgehoben sind. Dank Intel Core 2 Duo Prozessor, 4 GB Arbeitsspeicher und 500 GB Festplatte ist der tm2 für den harten Arbeitseinsatz gewappnet, spielt aber Filme problemlos ab. Sogar in Sachen Gamen kommt man mit dem Gerät recht weit.
Auch in normaler Laptop-Position lässt sich der tm2 schon über den Bildschirm mit den Fingern steuern. Das klappt bei Windows 7 Anwendungen und anderen Programmen mässig gut, weil die Icons oft zu wenig gross sind bzw. der Bildschirm dafür zu klein ist. Intuitive und praktische Fingerbedienung bietet aber das mitgelieferte Touchsmart Programm, das für Fotos, Videos, Musik, Internet-TV, DVDs und weitere Mini-Anwendungen ausgelegt ist. Hier spielt auch die mässig gute Touch-Screen-Präzision keine Rolle. Auch auf dem Schirm funktionieren übrigens die Gesten mit mehreren Fingern.
Der Clou des tm2 ist aber, dass sich der Bildschirm in alle Richtungen drehen lässt. Praktisch, wenn man jemandem etwas zeigen will. Und genial, da sich das Display um 180 Grad gedreht auf die Tastatur klappen lässt. So verwandelt sich das Notebook in einen Tablet-PC. Noch besser: Im Gehäuse ist ein Stift integriert, der deutlich präziser ist als der eigene Zeigefinger.
Plötzlich macht der Touchscreen richtig Sinn: Programme starten, Bilder verschieben, im Web surfen. Das geht mit Stift extrem schnell und leicht von der Hand. Notizzettelchen kann man sogar in der eigenen Handschrift auf den Schirm kritzeln. Für kurze Texteingaben steht eine virtuelle Tastatur zur Verfügung – oder die sehr gut implementierte Schrifterkennung.
Fazit: In der HP-Kombination macht Windows 7 auf einem Tablet erstmals Sinn. Dank Tastatur, Touchscreen und Stift kann man jederzeit wählen, welche Methode gerade am Praktischsten ist.
HP Touchsmart tm2, Intel Core 2 Duo 1.3 Ghz, 12-Zoll-Multitouch-Display, 4 GB RAM, 500 GB Festplatte, externer DVD-Brenner, Webcam, WLAN, Bluetooth, Speicherkartenleser, Fingerabdruckleser, 3 USB-Anschlüsse, HDMI-Ausgang, 2,15 kg, für 1399 Franken im Handel erhältlich