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3D auf allen Kanälen: 3D ist das alles dominierende Thema an der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin (noch bis am 8. September). Jeder Hersteller von Panasonic bis Philips hat inzwischen eigene 3D-Systeme auf dem Markt. Neu kommen auch Beamer und Laptops dazu, etwa von Toshiba oder Sony. Der neue Hightech-Trend krankt aber noch in zwei Bereichen. Zum TV-Genuss braucht jeder Zuschauer eine teure Shutter-Brille und passende 3D-Videos sind Mangelware. 3D ohne Brille kommt wohl erst an der nächsten oder übernächsten IFA, fürs zweite Problem zeigen die Hersteller aber schon heute Lösungen. Einerseits wird die Produktion von 3D-Filmen und Fernseh-Programmen forciert, andererseits sollen die Käufer neu auch selber Hand anlegen können. Mit Fotokameras, welche 3D-Panoramabilder schiessen (etwa von Sony) oder Videokameras, welche in 3D filmen (etwa von Panasonic oder Aiptek).
Invasion der Tablets: Alle gegen Apple: Die Elektronik-Riesen aus Asien und Europa starten an der IFA die grosse Aufholjagd im Tablet-Bereich. Archos etwa bringt gleich fünf Tablets auf den Markt – mit Displaygrössen von 7 cm bis 25 cm. Das günstigste Gerät kostet nur nur 150 Franken. Die iPad-.Konkurrenten basieren meist auf dem Android-Betriebssystem, das im Bereich Bedienfreundlichkeit und Geschwindigkeit mit Apple mithalten kann. Samsung wagt gar den Frontalangriff und packt in sein vielbeachtetes Galaxy Tab all das, was Apple nicht bietet: Flash-Unterstützung, Telefonfunktionen, Navigationssoftware und eine Kamera für Foto und Video.
Der Fernseher als Multimedia-Zentrale: In den vergangenen Jahren mussten neue TVs vor allem dünn und gigantisch sein: Dieses Jahr setzen die Hersteller auf andere Trümpfe: Auf schickes Design und auf Zusatzfunktionen. Ganz wichtig dabei die Vernetzung. Der Fernseher wird zum Mittelpunkt der Multimediawelt, verknüpft mit dem Internet und mit speziellen Diensten. Philips und Sony etwa bieten Online-Videotheken an, Samsung setzt stärker auf Widgets, kleine Progrämmchen analog zu den Apps auf dem iPhone.