Der grosse Vergleich Überflügelt das MacBook Pro die Konkurrenz?

Das neue MacBook Pro ist ein Topgerät. Doch die Windows-Alternativen haben massive Preisvorteile. Ein Vergleich.

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Design und Verarbeitung: Wie immer liefert Apple auch beim neuen MacBook Pro Topqualität. Ein elegantes Metallgehäuse, das Design ist rundum stimmig. Die Windows-Alternativen haben aber aufgeholt. Lenovo oder Asus bieten ähnlich elegante Geräte. Apple kann sich nur noch in Details abheben.

Grösse und Gewicht: Das getestete MacBook-Pro-Modell mit 13-Zoll-Bildschirm ist trotz Vollausstattung deutlich kleiner, etwas dünner und ebenso leicht wie das MacBook Air. 1,37 Kilogramm sind so wenig, dass man das Notebook locker in die Tasche steckt und überallhin mitnimmt. Während Apple bei der Dicke die Konkurrenz abhängt, ist das MacBook beim Gewicht nur Durchschnitt.

Akkulaufzeit: Zehn Stunden sind in Ordnung, aber schon das alte MacBook bot eine ähnliche Leistung. Und: Vergleichbare Modellen von Dell oder HP bieten locker ein paar Stunden mehr.

Leistung: Ein direkter Vergleich ist schwierig, da man ja fast alle Modelle nach eigenen Wünschen konfigurieren kann. Allerdings bekommt man bei Apple zum Preis von 2000 Franken halt nur einen Intel-i5-Prozessor mit 8 GB RAM. Beim Acer Aspire V3 gibts für die Hälfte des Geldes einen i7 mit 16 GB.

Anschlüsse: Mit vier neuen Thunderbolt-3-Anschlüssen (USB-C) weist Apple den Weg in die Zukunft. Sie sind universell einsetzbar – allerdings wird man momentan noch für vieles einen Adapter brauchen. Bei den Windows-Alternativen gibts oft nur einen USB-C-Anschluss, dafür die älteren USB-Buchsen und einen direkten HDMI-Ausgang.

Das neue MacBook Pro im Konkurrenz-Vergleich: Was bringt Touch-Bar? play
Digitalredaktor Lorenz Keller testet das neue MacBook Pro. Thomas Lüthi

Extras: Apple liefert das volle Paket: Ein Fingerabdruckscanner, der auch fürs Einkaufen genutzt werden kann. Und vor allem die bislang einmalige Touch Bar, ein kleiner Touchscreen-Streifen, der virtuelle Tasten und Schalter anzeigt. Genial ist, dass sich diese je nach Programm oder App verändern und je nach Bedarf konfigurieren lassen. Windows-10-Notebooks sind oft konventioneller, manche haben aber gleich einen kompletten Touchscreen zu bieten.

Preis: 1999 Franken kostet das günstigste 13-Zoll-MacBook mit Touch Bar. Das Einsteigermodell für 1699 Franken ist nicht wirklich empfehlenswert, da es einen schwächeren Prozessor und nur zwei Thunderbolt-Anschlüsse hat. Apple ist insgesamt sehr teuer. Windows-Laptops von ähnlicher Qualität gibts für 500 Franken weniger.

Unser Fazit: Das MacBook Pro gehört zu den besten Notebooks auf dem Markt. Apple-Fans werden nicht enttäuscht, müssen aber tief in die Tasche greifen. Wer mit beiden Betriebssystemen leben kann, findet in der Windows-Welt eine riesige Auswahl mit deutlich besserem Preis-Leistungs-Verhältnis.

Windows-Alternativen zum MacBook Pro

Das neue MacBook Pro im Konkurrenz-Vergleich: Was bringt Touch-Bar? play
Günstig und ausreichend für die meisten User: Acer Aspire V 13. ZVG

Die billige Alternative: Für weniger als 800 Franken gibts bereits ultraportable 13-Zoll-Geräte, etwa die Aspire-V-Reihe von Acer. Das V3 gibts beispielsweise für 799 Franken bei Digitec.ch. Es ist etwas dicker als das MacBook, wiegt aber immer noch weniger als 1,5 Kilogramm. Und mit dem i5-Prozessor, 8 GB Arbeitsspeicher und 256 GB SSD-Speicher muss man nur wenige Abstriche machen. Gespart wird bei der Akkulaufzeit, der Display-Auflösung und den Extras.

Das neue MacBook Pro im Konkurrenz-Vergleich: Was bringt Touch-Bar? play
Topgerät mit Vollausstattung: Dell XPS 1. ZVG

Die überlegene Alternative: Das XPS 13 von Dell ist ein absolutes Topgerät. Praktisch gleich kompakt gebaut wie das MacBook Pro, aber nochmals 100 Gramm leichter. Und das bei ebenfalls 15 Stunden Akkulaufzeit. Die Topvariante gibts für 1499 Franken auf Dell.ch. Mit i5-Prozessor und QHD-Display ist das Gerät mindestens so gut ausgestattet wie das MacBook. Und es gibt nicht nur eine Touchleiste, sondern gleich den ganzen Screen mit Touchfunktionalität.

Das neue MacBook Pro im Konkurrenz-Vergleich: Was bringt Touch-Bar? play
Dank cleveren Scharniers umklappbar: Lenovo ThinkPad X. ZVG

Die flexiblere Alternative: Das Lenovo ThinkPad X1 Yoga ist mit Preisen ab rund 2000 Franken (auf Lenovo.ch) zwar das teuerste Gerät in der Auswahl. Trotz 14-Zoll-Touchscreen ist es so dünn und leicht wie die 13-Zoll-Konkurrenz. Fingerabdruckscanner ist an Bord, ein Stift ebenso. Das Display kann man komplett umklappen und das Gerät als Tablet nutzen – die Tasten ziehen sich dabei automatisch ein.

Das neue MacBook Pro im Konkurrenz-Vergleich: Was bringt Touch-Bar? play
Dünn, leicht und sehr elegant: Asus Notebook Zenbook 3 L ZVG

Die leichtere Alternative: Weniger als ein Kilo ist das Asus Zenbook 3 leicht – und das trotz 12,5-Zoll-Bildschirm und neun Stunden Akkulaufzeit. Auch preislich ist das Notebook alles andere als ein Schwergewicht. Bei Brack.ch gibts für 1300 Franken einen i5-Prozessor mit 8 GB Speicher und eine 256-GB-SSD. Sogar ein Fingerabdruckscanner gehört zur Standardausstattung.

Rettet dieses Super-Phone Samsung? Publiziert am 05.12.2016 | Aktualisiert am 19.12.2016
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11 Kommentare
  • Peter  Joachim , via Facebook 05.12.2016
    Ich habe nur eine Frage: Welches Win-Notebook läuft auch nach 6 Jahren mit dem aktuellsten Betriebssystem noch wie am ersten Tag? Na?
    • Marco  Weber 06.12.2016
      Herr Joachim ich hab mir dafür dann wieder ein aktuelles gekauft (habe ja Geld weil ich keine überteuerten Apple Produkte kaufe) sodass ich wieder auf dem top stand bin und nicht der Technik 6 Jahre hinterher hinke!
  • Minder  Franz 05.12.2016
    Die bessere Überschrift wäre: "Kann Apple zu der Konkurrenz aufschliessen?". Offenbar aber nicht, ein Touchscreen ist noch nicht in Sicht, Leistungsdaten sind schlechter, das Betriebssystem unterstützt noch keine Apps, Unterstützung für Standards wie Miracast sucht man vergeblich. Die hippe Netzgemeinde ist sowieso am abschwören.
    • remo  heinrich 05.12.2016
      Absolut richtig. Ich auch. Benutzerfreundlichkeit hat Apple gross gemacht. Mittlerweile sind Macs fast nur noch ein Lifestyle-Produkt.
  • remo  heinrich 05.12.2016
    Die Touch-Bar ist nicht einmalig. Lenovo hat dies bereits vor Jahren gebracht und die User haben es gehasst. Im Gegensatz zum Trackpad muss man die Augen vom Bildschirm wegbewegen, was Zeit kostet. Die Touch-Bar ist ein reines Designelement. Designtechnisch hat Apple wieder ein Meisterstück geliefert. Aber die brettharte Tastatur ist der reine Horror. Ich bin selbst Mac-User, werde jedoch keinen Mac mehr kaufen, bis matte Screens und angenehme Tastaturen zurück sind. Preis/Leistung stimmt nicht.
  • John  Mueller 05.12.2016
    Ich kann den Vorteil von Apple nachvollziehen. Apple weiss, und hat immer gewusst, was Kunden wollen. Zudem ist der Support im Vergleich zu Microsoft spitze. Das sage ich als frustrierter Surface User. Der Microsoft Support ist eine Katastrophe. Bis man einen Menschen, wenn man das vielleicht schafft, am Telefon hat, vergehen sicher 30 Minuten. Bei Apple hat man innerhalb von Minuten kompetente Ansprechpartner. Nicht zu vergessen: Gratis Workshops und Genius Bar.

    • Marco  Weber 05.12.2016
      Apple weis vor allem eins; Wie man mit durchschnittlicher Qualität den Apple Jüngern das Geld aus der Tasche ziehen kann! Ich wüsste keinen einzigen (technischen) Grund wiso ich ein Apple-Gerät nehmen sollte wenn ich günstigere und bessere Alternativen angeboten bekomme!
    • Tom E.  Gemcity aus Bern
      05.12.2016
      Apple hat immer gewusst, was Kunden wollen? Also Kunden wollen keine USB-Anschlüsse mehr, keine Kopfhöreranschlüsse mehr, dafür immer dünnere Phones mit schwächeren Akkus? Wohl kaum. Microsoft bringt mit dem Surface Studio echte Innovation auf den Markt, während Apple eine Touch Bar einführt, die es so schon vor Jahren bei der Konkurrenz gegeben hat. Hier ist nicht Apple innovativ, sondern Microsoft.
    • Hans  Blattmann 05.12.2016
      @Tom E.
      Ich arbeite selbst in der MS Welt und sage ebenfalls, dass der MS Support eine absolute Katastrophe ist. Ohne grossartige Community wäre MS schon lange zusammengebrochen. Wer das Geld hat, soll es in Apple investieren. Etwas Schlechtes bekommt man da definitiv nicht. Ich für mich warte auf die 2017er Version des Lenovo X1 Carbon (dann mit USB 3.1). Das hatte bisweilen 14 Zoll, und wiegt dennoch 200g weniger als das macbook.
  • Paul  Strassmann 05.12.2016
    Ich verstehe nicht wirklich, weshalb hier keine Microsoft Surface Modelle mit diesem Mac Book verglichen wurden. Mich hätte jedenfalls gerade das interessiert. Im Übrigen gefallen mir Berichte von Herrn Keller, weil sie ausgewogen geschrieben sind.