iPhone Der grosse iPhone-Frust

  • Publiziert: 01.07.2007, Aktualisiert: 03.01.2012

SAN FRANCISCO – Kaum im Laden, war es schon wieder weg: Nach dem Riesen-Run auf das iPhone von Apple war das coole Gadget bereits nach kurzer Zeit vergriffen.

Hand in Hand mit dem Verkaufstart für das iPhone in den USA gingen die ersten Probleme: In einigen Läden waren die Geräte bereits nach kurzer Zeit vergriffen. Und auch wer sich das heiss begehrte Gerät zu sichern vermochte, kann deswegen noch lange nicht damit telefonieren: Wegen des grossen Ansturms konnten sich beim Netzbetreiber AT&T nicht alle stolzen Besitzer anmelden.

Bei vielen Technik-Freaks herrscht jetzt der grosse Frust: «Es sieht cool aus», sagte Tim Johnson aus Pennsylvania, «aber ich kann nichts damit machen. Ich bin wütend und enttäuscht. Ich habe das Gefühl, dass ich meine Zeit verschwendet habe.»

Doch die grosse Mehrheit der Kunden habe ihr Gerät in wenigen Minuten in Betrieb nehmen können, sagte ein AT&T-Sprecher. Aufgrund der starken Nachfrage sei es aber auch zu einigen Verzögerungen bei der Registrierung gegeben, räumte er ein.

Die ersten Besitzer eines iPhones hatten ihr Gerät schon in Betrieb genommen, noch bevor sie den Laden verlassen hatten. Eine Funktion des iPhones erlaubt es, das Gerät zu registrieren, indem man sich bei der iTunes-Software von Apple anmeldet.

Einige Kunden gingen deshalb nach dem Kauf sofort nach Hause, andere eilten zu ihrem Laptop vor dem Geschäft, um sofort online zu gehen. «Es ist toll und es war so einfach, sich anzumelden», sagte Liz Cecchini aus Texas. Sie hatte einen ganzen Tag vor dem Geschäft gewartet, um endlich ihr iPhone in Händen zu halten.

Aber nicht alle hatte so viel Glück. In San Francisco war das Modell mit einer Acht-Gigabyte-Festplatte (599 Dollar/765 Franken) am Samstag ausverkauft. Und die meisten Läden von AT&T hatten schon am Freitag kein iPhone mehr, als die Geräte ab 18.00 Uhr im ganzen Land verkauft wurden.

Und nicht nur Apple-Fans freuten sich über den Run auf das Mobiltelefon: Findige Köpfe stellten ihr Gerät natürlich postwendend aufs Internet. Bei eBay kamen die iPhones für durchschnittlich 962 Dollar unter den Hammer (1230 Franken). (AP/zeb)

Wie gewonnen so zerronnen

play Äusserst begehrt: Apples iPhone. (AP)

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