Das Nexus 6P im Test Beim Google-Phone passt jetzt alles

Bei Design und der Verarbeitungsqualität konnten die Google-eigenen Smartphones bislang mit iPhone und Co. nicht mithalten. Mit dem Nexus 6P ändert sich das.

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Das Konzept: Die Nexus-Linie trägt zwar ein einheitliches Logo, wird aber von ganz unterschiedlichen Herstellern gebaut. Das Nexus 6P etwa erstmals von Huawei. Und das ist ein Glücksgriff: Denn die Chinesen spendieren dem Gerät ein schönes und hochwertiges Metallgehäuse und ein hochauflösendes, helles 5,7-Zoll-Amoled-Display. Was gleich bleibt: Auf dem Gerät ist pures Android ohne überflüssigen Schnickschnack installiert. Dadurch läuft das Betriebssystem schnell - die neusten Updates gibts immer direkt von Google.

Die Kamera des Nexus 6P ist nun richtig gut. play
Die Kamera des Nexus 6P ist nun richtig gut.

Die Stärken: Neben dem Gehäuse und dem Bildschirm kann auch die 12,3-Megapixel-Kamera überzeugen. Sie löst schnell aus, kann in 4K Videos aufnehmen und stellt ganz einfach 360-Grad-Aufnahmen zusammen. Auch viele andere Details überzeugen: Die guten Stereolautsprecher etwa oder der 3450 mAh grosse Akku, der im Test über einen Tag gehalten hat. Der neue USB-C-Standard sorgt für schnelle Ladezeiten, und man kann die Stecker nicht mehr falsch herum reinstecken. Der Fingerabdruck-Sensor ist so schnell wie bei der Konkurrenz. Insgesamt läuft das Nexus 6P schnell und rund.

Die Schwächen: Viele Konkurrenten aus dem Segment bieten eine Kamera mit optischer Bildstabilisierung. Auch bietet die dazugehörige App nicht viel mehr als ein paar Basisfunktionen. Da muss man sich selber etwas anderes herunterladen. Zwar ist das Nexus 6P nicht teuer, aber eben auch kein Schnäppchen wie einige der Vorgängermodelle.

Apps laufen dank purem Android und gutem Prozessor rassig. play
Apps laufen dank purem Android und gutem Prozessor rassig.

Der Preis: Das Nexus 6P kostet mit 32 GB Speicher 649 Franken, mit 64 GB sind es 699 Franken, mit 128 GB 799 Franken.

Unser Fazit: Das Google Nexus 6P kann rundum überzeugen und ist in allen Bereichen eine ernsthafte Alternative zu Samsung, Sony oder Apple. Ideal für alle, die nicht die grosse Show suchen, sondern ein qualitativ hochwertiges Arbeitsgerät mit viel Leistung.

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Publiziert am 25.11.2015 | Aktualisiert am 25.11.2015
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8 Kommentare
  • Schweiz  Mann aus Helvetien
    25.11.2015
    Überwachungssoftware diverser Geheimdienste ist auch bereits vorinstalliert.
    • Sebastian  Henze aus Zürich
      25.11.2015
      Das ist bei jedem Smartphone so. Bei den Nexus-Geraeten hat man aber den Vorteil, dass man zum Beispiel Android AOSP installieren kann - ohne Google Anbindung und alles.
      Ausser den Binary-Treibern fuer die Hardware koennen Sie den ganzen Sourcecode vom Android durchforsten und nach Luecken oder Hintertueren zu Geheimdiensten suchen.
      Die Welt ist frei. Man muss sich nur ein bisschen mit ihr befassen.
  • Monika  Tschüss aus Emmetten
    25.11.2015
    Gute Sache, da sich Google auch für die Privatsphäre und Verschlüsselung einsetzt. Ergänzt mit den verschlüsselten Schweizer APPs wie Threema, OpusTel und ProtonMail sorgt das für abhörsichere Kommunikationskanäle.
    • Beat  Mathis aus Zürich
      25.11.2015
      Korrekt, wenn sich einer für Privatsphäre und Datenschutz einsetzt dann ist es Google.
  • Sebastian  Henze aus Zürich
    25.11.2015
    Komischerweise gefallen mir die Nexus-Geraete immer weniger. Anfaenglich ein riesen Fan des Nexus Galaxy und Besitzer des Nexus 4, bieten mir die Nexus Geraete zu dem Preis nichts mehr besonderes.
    Fuer Schnaeppchenjaeger gebe ich momentan den Tipp zur Neuerscheinung Xiaomi Note 3 um $200 - oder dem Xiaomi 4c um $250.
    Die Specs und Erfahrungsberichte kann sich jeder selber ergooglen.
  • Melanie  Schwab aus Bülach
    25.11.2015
    Und wie stehts mit der Bedienfreundlichkeit ? Oder die Leistung beim induktiv telefonieren ? Ein Smartphone, das nicht medienfreundlich ist, gehört nicht auf den Markt.
    • Fritz  Müller aus Nähe Basel
      25.11.2015
      was zum T.... ist "induktiv" telefonieren? Wenn man schon keine Ahnung hat, sollte man dies nicht auch noch öffentlich tun...
    • Mirko  GIhr 25.11.2015
      Induktiv bedeutet, wenn das Smartphone die elektromagnetischen Streufelder aussendet, die ein Höhrgerät aufschnappen kann, damit auch Hörbehinderte Menschen das Telefonieren ermöglicht wird. Wenn man keine Ahnung hat.. ;