Das Microsoft Surface Pro 4 im Test Das Original ist besser als das iPad

Microsoft hat das Surface abgespeckt, den Bildschirm vergrössert und die Leistung erhöht. Ein perfektes Arbeitsgerät für unterwegs.

Der Standfuss ist im Gehäuse integriert und lässt sich stufenlos verstellen. play
Der Standfuss ist im Gehäuse integriert und lässt sich stufenlos verstellen.

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Das Konzept: Der Mix aus Tablet und Notebook ist noch ein wenig besser geworden. Denn Microsoft hat den Touchscreen des Surface um 0,3 auf 12,3 Zoll vergrössert. Trotzdem ist das Gerät praktisch gleich gross wie vorher, sechs Millimeter dünner und etwas leichter geworden. Als reines Tablet ist es zwar nach wie vor etwas schwer, doch in Kombination mit Tastatur und Stift ist das Pro 4 ein tolles Arbeitsgerät. Auch weil man auf die volle Windows-10-Funktionalität zurückgreifen kann.

Die Tastatur hat sogar ein Trackpad. play
Die Tastatur hat sogar ein Trackpad.

Das Keyboard: Zwar kostet die Tastatur 154 Franken extra. Dafür ist sie recht dünn und kommt sehr nahe an eine konventionelle Tastatur heran. Tippen geht wunderbar - man muss sich aber daran gewöhnen, dass sie etwas durchhängt und nachgibt. Ein grosses Plus ist das Trackpad, das man sich von Notebooks gewöhnt ist. Da vergisst man manchmal glatt den Touchscreen.

Der Stift: Genial, dass man die Rückseite als Gummi zum Ausradieren benutzen kann. Und auch der Druckknopf hilft bei vielen Aktionen: Einmal drücken, dann öffnet sich das Notizen-Programm OneNote. Zwei Mal drücken und schon wird ein Screenshot gemacht. Und mit langem Drücken geht die Sprachsteuerung Cortana auf. Leider ist diese für die Schweiz noch nicht verfügbar, schade. Der Stift ist übrigens im Gegensatz zur Apple-Konkurrenz inklusive.

Der Stift ist präzis und hat praktische Zusatzfunktionen. play
Der Stift ist präzis und hat praktische Zusatzfunktionen.

Die Stärken: Der Käufer hat die volle Bandbreite an Prozessoren und Speicheroptionen zur Auswahl. Auf jeden Fall ist das Surface einem vergleichbaren PC ebenbürtig. Praktisch ist der integrierte Klappständer, der das Surface sehr stabil in verschiedenen Positionen hält.

Die Schwächen: Der neue USB-C-Standard fehlt beim Surface 4 noch, so gibts etwa weiterhin ein mit keinem anderen Gerät kompatibles Ladegerät. Günstig ist das Surface nach wie vor nicht, dafür kriegt man aber vollwertige Technik. Beim Akku darf man auch keine Wunder erwarten, weil eben ein volles System daran hängt. Rund sieben Stunden kann man produktiv arbeiten.

Das Surface ist das bessere Gesamtpaket für Vielarbeiter als das iPad Pro. play
Das Surface ist das bessere Gesamtpaket für Vielarbeiter als das iPad Pro.

Die Konkurrenz: Bis vor kurzem gab es keine, nun hat Apple beim iPad Pro viele Ideen übernommen. Allerdings ist das iPad mehr Tablet und weniger Laptop, da eben nur das iOS-Betriebssystem darauf läuft, man also auf Apps angewiesen ist. Microsoft dürfte bei Vielarbeitern auch die Nase vorn haben, weil Stift und Keyboard besser sind. Bis hin zu Details, dass man den Pen beim Surface magnetisch am Gehäuse befestigen kann, bei Apple gar nicht. Aber: Das iPad ist stylischer und für Multimedia besser ausgerüstet.

Der Preis: Sie starten bei 999 Franken für das Surface mit 128 GB Speicher, «Intel Core m3»-Prozessor und 4 GB Arbeitsspeicher. Das Topmodell mit 512 GB Speicher, «Intel Core i7»-Prozessor und 16 GB RAM kostet 2499 Franken. Für den Durchschnittsnutzer ist sicher die Ausgabe mit i5-Prozessor, 8 GB und 256 GB Speicher ideal, die 1499 Franken kostet.

Das Fazit: Nicht günstig, aber gut – und weiterhin die erste Wahl in diesem Segment. Das Microsoft Surface Pro 4 macht Laptop und Tablet überflüssig. Eine perfekte Wahl für all jene, die unterwegs viel mit dem Computer arbeiten müssen.

Publiziert am 19.11.2015 | Aktualisiert am 19.11.2015
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  • Markus  Schweizer 19.11.2015
    Ach bitte der SurfacePro Stift ist keinesfalls besser als das iPad Pro Pencile. Zudem gibt’s schon Logitech Keyboard fürs iPad. und Logitech macht nun mal spitzen Zubehör. Und die olle Leier vollwertiger Laptop dank OS...Blödsinn. Windows gilt es eh zu vermeiden wen möglich. Und abhängig auf Apps? was ist denn das für eine Aussage? Entweder gibt’s das Programm welches man zum Arbeiten braucht oder nicht. Und Office gibt’s schon für iOS, Adobe bietet auch jede Menge ihrer Programme als iOS App an
    • Andreas  Karz , via Facebook 20.11.2015
      "Windows gilt es eh zu vermeiden wen möglich."
      Die Gründe für diese Aussage sind mir zwar schleierhaft doch auf dem Surface funktioniert wenigstens die Rechtschreibkorrektur. Die hätte Deine Schreibfehler zuverlässig erkannt ;-
  • Rees  Keller aus Basel
    19.11.2015
    Organisiere seit einigen Monaten mein gesamtes Online-Business mit einem Surface 3 Pro und wechsle in den nächsten Wochen auf die 4er Version. Collaboration ist mit dem Surface so unglaublich einfach - Onenote kommt da zum Einsatz wie alle anderen MS-Produkte. Eigener NAS-Server, Dockingstation und zwei externe Bildschirme und fertig ist das Home-Office! Mehr braucht es nicht. Und im Bereich Multimedia ist die 4er Version dem iPad überlegen - auch in Sachen handgeschriebene Notizen!
  • Andreas  Karz , via Facebook 19.11.2015
    iPad für Multimedia besser geeignet? Wie kommt Ihr denn darauf? Versucht mal auf dem iPad ein Video oder ein PDF zu downloaden um es dann später offline im Zug ansehen zu können :- :-
    • Dani  B. 19.11.2015
      pdf Downloaden geht und iBook öffnen...geht dann auch offline.
    • Andreas  Karz , via Facebook 20.11.2015
      Dani, es geht schon auf dem iPad aber ultrakompliziert und mit Videos habe ich es nie heraus gefunden.
  • Reto  Petitprince aus Binningen
    19.11.2015
    Ich habe ein Surface 3 mit der Intel Atom Architektur und bin damit sehr zufrieden. Wer schreiben muss und mal einen Beamer anschliessen will, braucht also keine Tausender Note springen zu lassen. Das Gerät kostete im 500 Franken Bereich und ist für mich als Vielschreiber längstens tauglich. Ein Pro braucht wirklich nur jemand der Rechenleistung benötigt.