Getestet Das iPhone auf dem Strich

  • Aktualisiert am 19.01.2012
  • Von Lorenz Keller

Anfang Woche erschien die Codecheck-App ganz ohne Ankündigung. Nun ist sie auf Platz 1 der Download-Charts. Das Programm verwandelt Smartphones in einen gesunden Einkaufsführer.

«Genial!», «Super!», «Der Hammer!» – die Kommentare der Nutzer von Codecheck sind euphorisch. Völlig zu recht, denn das Gratisprogramm nutzt tatsächlich die Fähigkeiten moderner Smartphones perfekt – und für einen sinnvollen Zweck.

Wer die App fürs iPhone im iTunes Store kostenlos herunterlädt, verwandelt sein Telefon in einen voll funktionsfähigen Strichcode-Leser. Einfach Codecheck aufstarten, auf «Scannen» drücken und schon lässt sich mit der im Telefon eingebauten Kamera ein beliebiger Strichcode einlesen. Etwa im Supermarkt – oder zu Hause im Kühlschrank. Sobald das Programm den Code erkennt, piepst das iPhone und lädt die passende Infopage.

Das ist wirklich kinderleicht und faszinierend schnell. Und da bereits zehntausende Produkte in der Datenbank hinterlegt sind, ist die Chance auf einen Treffer ziemlich gross. Welche Infos sind nun im Strichcode angegeben? Einerseits eine Ernährungstabelle mit Fettanteil, Zucker oder Salz. Als Gesundheitscheck kann man auch einfach auf die Farben achten: Grün ist unbedenklich, gelb weniger, rot bedeutet «Finger weg!» Zusätzlich gibts Infos über bedenkliche Inhaltsstoffe wie Säuren oder Konservierungsmittel. Auf Wunsch erhält man auch ausführliche Texte mit wissenschaftlichem Hintergrund.

Übrigens: Das Programm soll es bald auch für Android-Telefone geben, für andere Telefone gibts bereits jetzt eine mobile Internetseite unter codecheck.mobi. Im Internet ist der gemeinnützige Verein Codecheck unter www.codecheck.info schon länger präsent. Dort allerdings muss man die Produkte mühsam über den Namen suchen oder eine lange Nummer eintippen.

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