Das grosse Sicherheits-Update WhatsApp verschlüsselt jetzt alle Daten

Die Kommunikation über WhatsApp wird aber jetzt sicherer. Der Dienst will sämtliche Nachrichten, Fotos und andere übertragene Inhalte verschlüsseln.

Nach Apple gerät nun offenbar auch der populäre Kurzmitteilungsdienst WhatsApp ins Visier der US-Behörden (Archiv) play
Der populäre Kurzmitteilungsdienst WhatsApp verschlüsselt neu alle Daten. CHRISTIAN BEUTLER

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Alle Inhalte, die über WhatsApp laufen, sind künftig mit Verschlüsselung geschützt. Der zu Facebook gehörende Kommunikationsdienst mit einer Milliarde Nutzer führte die sogenannte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ein, wie die Gründer Jan Koum und Brian Acton am Dienstag sagten.

Dadurch werden die Texte, Fotos, Videos oder Anrufe nur für die beteiligten Nutzer sichtbar sein - aber auch nicht mehr für WhatsApp selbst. Damit kann WhatsApp die Inhalte auch nicht mehr an Sicherheitsbehörden weitergeben.

Eine ähnliche Politik von Apple ist der US-Regierung schon lange ein Dorn im Auge. Der Schritt von WhatsApp dürfte die Spannungen zwischen dem Silicon Valley und Washington weiter verschärfen.

Apple lieferte sich jüngst einen Streit vor Gericht mit dem FBI und dem US-Justizministerium, weil der Konzern sich weigerte, beim Aushebeln des Passworts auf einem iPhone zu helfen. Das FBI kam schliesslich mit Hilfe eines externen Dienstleisters an die Daten heran, das Verfahren wurde damit hinfällig. (SDA)

Publiziert am 05.04.2016 | Aktualisiert am 31.05.2016
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9 Kommentare
  • Maxi  Niederberger 06.04.2016
    Wie gesagt, es kann alles entschlüsselt werden. Zudem liest WhatsApp immer mit. Insofern ist dieser Artikel eine Ente.
  • Heinz  Lang 06.04.2016
    Die Metadaten werden dennoch ausgewertet, und zudem stehen die Server in den USA, wo der Patriot Act gilt, daher bleibe ich bei Threema.
  • Thomas  Bühler 06.04.2016
    Ich habe nichts zu verbergen. Sollen doch die Amis ruhig lesen, wenn ich meiner Tochter schreibe, dass ich sie nach dem Training abholen komme... ;-)
  • Monika  Tschüss aus Emmetten
    06.04.2016
    WhatsApp kommt da spät und hat das Problem mit den US Gesetzten die auf der Uebertragungsstrecke Massenüberwachung vorschreiben.
    Die Schweizer APPs wie die verschlüsselte Telefon APP OpusTel und die chatt App Threema verschlüsseln bereits seit 2014. Das Bewusstsein der Nutzer in Sachen Massenüberwachung und Fichierung entwickelt sich nun sehr schnell. Das hat jetzt auch WhatsApp bemerkt.
  • Günter  Munz aus Stuttgart
    06.04.2016
    Nicht gut. Jetzt wissen Extremisten, dass Sie gefahrlos über WhatsApp kommunizieren können. Die Sache hat nämlich immer 2 Seiten.
    Günter Munz Stuttgart