Das erste Surface Book Der Super-Laptop von Microsoft im Test

Mindestens 1700 Franken muss man für das neue Surface Book zahlen. Erhält dafür aber viel Power und ein gut eingespieltes System.

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Das Surface Book ist ein würdiger Ersatz für jedes Notebook. 

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Das Konzept: Das Surface Book ist technisch gesehen eigentlich ein Laptop. 13,5-Zoll-Bildschirm, modernste i5 oder i7 Prozessoren mit 8 GB Arbeitsspeicher oder mehr, dazu 128 bis 512 GB schneller SSD-Speicher. Auch USB-Anschlüsse und Windows 10 Betriebssystem sind wie bei einem normalen Rechner.

Allerdings kann man die Tastatur abnehmen und den Display-Teil als grosses Tablet nutzen. Auch der schon vom normalen Surface bekannte Stift wird mitgeliefert und bringt weitere Bedien-Varianten.

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Die Stärken: Als Laptop ist das Book ein tolles Gerät. Ein exzellenter Touch-Display mit hervorragender Bildqualität, viel Power für alle Anwendungen bis hin zu Games und dazu mit rund 1,5 Kilogramm recht leicht. Die angenehme Tastatur und die gute Verarbeitung des Alu-Gehäuses sind weitere Pluspunkte. Besonders gefällt das Glieder-Scharnier, das ein wenig an ein Uhrenarmband erinnert - und so ähnlich auch schon bei Lenovo für Furrore gesorgt hat.

Praktisch ist auch, dass man den Bildschirm nicht nur abnehmen, sondern auch umgekehrt auf die Basis stecken kann. So wird das Surface Book zum perfekten Multimedia-Center und zum gut aufstellbaren Mini-Fernseher. Toll auch, wie Windows 10 mit dem Gerät harmoniert. Die Gesichtserkennung zur Entsperrung etwa funktioniert ultraschnell.

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Top ist das schöne Glieder-Scharnier, langweilig die graue Farbe. 

Die Schwächen: Schade, hat sich Microsoft statt für eine silberne eher für eine graue Farbe entschieden. Das wirkt bieder und optisch deutlich weniger hochwertig als bei der Konkurrenz - das Book hätte einen frischeren Auftritt verdient. Zudem ist das Book sicher nicht die ideale Lösung für alle, die mehr auf Portabilität und weniger auf Leistung angewesen sind.

Da haben das normale Surface und andere 2-in1-Kombinationen Gewichts- und Grössenvorteile. Vor allem im reinen Tablet-Betrieb wirkt das Book unhandlich. Und wie bei der Konkurrenz auch ist der Stift nichts für Vergessliche. Zwar lässt sich dieser recht gut magnetisch am Gehäuse festmachen, beim Ein- und Auspacken muss man aber trotzdem dauernd darauf achten.

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Der Preis: Die Einstiegsvariante mit i5, 8 GB RAM und 128 GB Speicher kostet 1699 Franken. Mit 256 GB und zusätzlicher Grafikkarte in der Tastatur sind es 2099 Franken. Das i7 Modell kosten mit 8 GB RAM, Grafikkarte und 256 GB 2349 Franken. Die Topversion mit i7, 16 GB RAM, Grafikkarte und 512 GB 2999 Franken.

Unser Fazit: Das Surface Book ist zwar recht teuer, bietet aber eine Vollausstattung. So muss man auch unterwegs weder auf Leistung noch auf Komfort verzichten. Das lohnt sich aber nur, wenn man wirklich alle Features des Gerätes nutzt.

Publiziert am 04.03.2016 | Aktualisiert am 13.04.2016
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3 Kommentare
  • Remo  Hämmerli aus Aegerten
    04.03.2016
    Ist wie ein Spiegel, Dockingstation ist nicht brauchbar, bei externen Monitore hat er mühe, Tastatur kaum lesbar
  • Robert  Roger 04.03.2016
    Das Gerät ist gut, doch die Vollausstattung beschränkt sich auf Schreiben, Gerät mit Betriebssystem und Stromversorgung. Hinzu kommen: Zusätliches Kable für Bildschirm, evtl. USB LAN Adapter, SD-Card Adapter, da die normale SD Karte raussteht, Office Lizenzen da evtl. nicht transferierbar. Somit einfach noch ein paar Franken oben drauf rechnen
  • Michel  Wehner aus Bohol
    04.03.2016
    Super Microsoft! Mir ist es leider zu teuer. Aber mir reicht auch ein ganz normales Surface.