Connected Bikes im Trend So smart ist das vernetzte Velo wirklich

Erstaunlich: Trotz E-Bike-Boom sind Velos noch kaum vernetzt. Mit intelligenten Systemen wie Cobi ändert sich das nun. Wir haben die Kombination von Smartphone-App und Velocomputer getestet.

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Praktisch jeder Lebensbereich ist in den letzten Jahren von der Techindustrie vernetzt worden. Velos blieben bislang ein Refugium der analogen Tradition. Sogar bei den E-Bikes verzichten viele Hersteller auf Gadgets und smarte Features.

Erstaunlich, bietet doch die Smartphone-Anbindung ganz neue Möglichkeiten. Das zeigt ein Test mit Cobi: Das vernetzte Fahrradsystem gibts ab 250 Franken, erster Anbieter bei uns ist M-Way. Cobi ist ein typisches Digital-Start-up. Die Jungunternehmer aus Deutschland haben die Entwicklung über Crowdfunding finanziert. Inzwischen ist das smarte System ganz regulär erhältlich.

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Alles integriert: Das Cobi-System nutzt das eigene Handy. Ab 249 Fr. bei m-way.ch

Das Prinzip ist einfach: Man klickt sein Android-Gerät oder iPhone auf die Basisstation. Eine App verwandelt das Handy auf dem Lenker in eine smarte Zentrale. Man kann Musik abspielen, Anrufe tätigen oder ein Fahrrad-Navi nutzen.

Cobi ist Navi, Klingel und Velocomputer in einem

Zusätzlich stehen ein Velocomputer und Fitness-Daten zur Verfügung. Die Basisstation dient auch als LED-Velolicht. Bedient wird alles über den Handy-Touchscreen oder über einen Daumenkontroller, den man am Griff montiert.

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Cobi kann mit normalen Velos genutzt werden, bei vielen E-Bikes lässt sich auch gleich die Motor-Steuerung integrieren. Als nettes Extra gibts gleich noch eine digitale Klingel. Und das ist erst der Anfang, die App wird laufend weiterentwickelt. Offline-Karten oder Touren für Bikefans sind genauso in Planung wie die Anbindung weiterer Sensoren.

Den Trend zum vernetzten Bike haben Start-ups angestossen. Beliebt sind etwa digitale Schlösser, die man übers eigene Smartphone öffnen kann – oder die Berechtigung dafür weitergeben.

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Abgeschlossen: Digitale Schlösser sind im Trend. Noke (links) für 69 Fr. bei Brack.ch, Dog&Bone LockSmart für 115 Fr. bei microspot.ch

Garmin mit Radar und Head-up-Display

Nun folgen die ersten etablierten Marken. Garmin etwa hat die Varia-Gadgets im Programm, die sich über einen Radcomputer miteinander koppeln lassen. Die Fahrradbeleuchtung etwa passt sich der Umgebungsbeleuchtung und der Geschwindigkeit an. Dazu gibts einen Radar, der vor von hinten kommende Fahrzeugen warnt.

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Direkt im Blick: Das Display direkt vors Auge bringt Varia Vision von Garmin. 439 Fr. bei Garmin.ch

Als Highlight gibts mit dem Varia Vision ein kleines Display, das an die Velobrille geklemmt wird. Direkt vor dem Auge sieht man nun Navi-Infos, aber auch die Radar-Infos.

Acer kombiniert beim Xplova X5 ein Bikecomputer inklusive Navi mit einer Actioncam. Die filmt auf Wunsch immer dann, wenn Herzfrequenz, Tempo oder ein hinterlegter «Point of Interest» auf spannende Bilder hindeuten.

Es ist also viel Bewegung in der Branche. In der Schweiz nutzt dies E-Bike-Branchenführer M-Way zur Lancierung einer Webseite. Unter Connectedbike.ch findet man nicht nur Infos zu erhältlichen Produkten, sondern auch einen Ausblick darauf, was noch alles kommt.

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«Wir haben die beste Kamera der Welt» 

Publiziert am 12.10.2016 | Aktualisiert am 03.01.2017
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1 Kommentare
  • Roger  Huber 12.10.2016
    Egal ob am Steuer oder auf dem Fahrrad, wichtig ist doch, dass man jederzeit ungestört surfen, telefonieren, SMS schreiben. fotografieren, fernsehen, Radio hören usw. kann, anstatt sich auf den Verkehr zu konzentrieren.