C.H.I.P. kostet nur neun Franken Der billigste Computer der Welt

Mit einem vollwertigen PC für neun Franken wollen kalifornische Entwickler die Computerwelt revolutionieren. Die Finanzierung jedenfalls ist schon mal gesichert.

An C.H.I.P. lassen sich ganz normal Bildschirm und Tastatur anhängen. play
An C.H.I.P. lassen sich ganz normal Bildschirm und Tastatur anhängen.

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Genau neun Dollar soll C.H.I.P. kosten. Dafür erhält man eine Platine in der Grösse einer Zündholzschachtel. Und drin steckt ein vollwertiger Computer, der für Alltagsaufgaben und Retro-Games bestens gerüstet ist.

Die technischen Daten: ein 1-GhZ-Prozessor mit 512 MB Arbeitsspeicher, dazu 4 GB Speicher. Als Highlight gibts neben einem Display- und einem USB-Anschluss auch Bluetooth und WLAN.

Natürlich hat heute jedes günstige Smartphone mehr Leistung - aber für viele Anwendungen reicht das völlig aus. Etwa für einen Browser, ein E-Mail-Programm oder LibreOffice mit Textverarbeitung und Tabellenkalkulation. Alles ist auf dem Linux-Betriebssystem schon vorinstalliert.

Auch Retro-Games und über 1000 Apps vom Mediaplayer bis zur Fotobearbeitung sollen für C.H.I.P. bereit sein. Sogar Midi-Geräte wie ein Keyboard kann man anschliessen. Einzig einen Akku als Stromquelle muss man sich zusätzlich besorgen.

Wer sich eine erste Version sichern will, kann dies noch rund einen Monat lang tun - auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter. Allerdings ist der Versand in die Schweiz mit 20 Dollar rund doppelt so teuer wie der Mini-PC selber.

Übrigens: Das Projekt kommt sehr gut an. Mit 50'000 Dollar wäre C.H.I.P. finanziert gewesen, inzwischen haben die Entwickler aus Kalifornien schon fast 1 Million Dollar gesammelt.

Publiziert am 12.05.2015 | Aktualisiert am 12.05.2015
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