«Boldomatic» - Farbige Sprüche im Quadrat Schweizer erfinden das «Instagram für Texte»

ZÜRICH - Boldomatic verbindet Sprücheklopfer – und lässt sie in der Facebook-Timeline auffallen.

Sie stecken hinter Boldomatic: Steffen Schietinger, Dan Krusi und ­Raphael Krastev (v.l.). play

Sie stecken hinter Boldomatic: Steffen Schietinger, Dan Krusi und ­Raphael Krastev (v.l.).

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«Boldomatic ist unser erstes Baby», erzählt Raphael Krastev stolz. Er hat die App zusammen mit zwei Arbeitskollegen der Designagentur Nerves im Zürcher Seefeld entwickelt.

Bei Boldomatic handelt es sich um ein eigenes soziales Netzwerk, das Sprücheklopfer aus der ganzen Welt verbindet. Das Ganze funktioniert ähnlich wie Twitter, mit einem entscheidenden Unterschied: Die Statements werden in farbigen Quadraten platziert und erhalten so ein spezielles Design. «Wir sprechen damit vor allem text- und designaffine Menschen an», erklärt Krastev und fügt an: «Und das scheint vor allem in Holland anzukommen. Dort haben wir auffällig viele Nutzer.» Dennoch sind die meisten Sprüche  bisher in Englisch verfasst.

«Die Schriftart ‹Suisse› ist angesagt»

Die Idee zu Boldomatic kam den Entwicklern auf einer Zugfahrt. Ziel war es, eine Art Instagram für Text zu erstellen. Dabei sollte aber dieser Kurztext cool und auffallend dargestellt werden. Deshalb sind mehrere, meist leuchtende Farben als Hintergrund wählbar. Als Schrift haben die Macher «Suisse» gewählt. «Einerseits ist diese Schriftart momentan sehr angesagt, und andererseits wollen wir bewusst unseren Schweizer Wurzeln treu bleiben», so Krastev. Das untermauert auch Dan ­Krusi, Geschäftsführer von Nerves: «Wir drücken der virtuellen Welt unseren Stempel auf. Berlin und Kalifornien interessieren uns dabei nicht.»

«iPhone-User sind Design-affiner»

Doch was Krusi, Krastev und ihre Kollegen interessiert, sind auch andere so­ziale Netzwerke. So lassen sich die Sprüche als Bilder direkt vom Smartphone auf Facebook und Co. hochladen. Und der Status fällt so natürlich in jedem Feed auf. Das wiederum bietet beispielsweise kleinen Geschäften die Möglichkeit, dank der Gratis-App aufzufallen und etwa Aktionen zu platzieren.

Momentan gibt es die Boldomatic-App – wie dazumals Instagram – nur für iPhone-User. «Die sind meistens Design-affiner.» Eine Android-Version sei aber in Planung – habe aber, laut den Machern, «keine Priorität».

«Boldomatic» gibts gratis im App-Store.

Publiziert am 04.12.2012 | Aktualisiert am 04.12.2012
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Fällt auf in der Timeline: Boldomatic-Spruch. play

Fällt auf in der Timeline: Boldomatic-Spruch.

Boldomatic: Musenalp im Quadrat. play
Boldomatic: Musenalp im Quadrat.

6 Kommentare
  • Rudi  Rubbel 05.12.2012
    Dumm, dümmer am dümmsten kan man nur sagen.. Was für eine Zeitverschwendung..
  • Bunny  Bannerman aus Zürich
    , via Facebook
    05.12.2012
    Muss mich absolut der Aussage dieses Artikels anschliessen. iPhone User sind definitiv Design-affiner. Anders lässt sich gar nicht erklären, wie man sich für ein Smartphone entscheiden kann, wo man grade mal die Auswahl aus 3 verschiedenen Designs eigentlich nur Einstein, wenn man das neuste will, dann noch 2 verschiedene Farben und genau EINER UI hat. Vieleicht wird es ja auch als Design-affin angesehen, wenn man noch sein Wallpaper ändert...
  • Martin  Bachmann , via Facebook 05.12.2012
    Die Aussage im letzten Abschnitt ist wieder mal typisch, muss man wohl nur bedingt ernst nehmen. Korrekt wäre wohl: "Wir können unsere limitierten Ressourcen zurzeit nur auf ein OS konzentrieren.". Ist ja auch verständlich und wäre ehrlicher :
  • Alex  Rauber , via Facebook 04.12.2012
    Schade, denn ganz viele Android-User sind entgegen dieser designaffinen Meinung auch nicht auf den Kopf gefallen. Und... Es hat keine Priorität, sein erstes Baby möglichst vielen Usern zu öffnen?
    • Steffen  Schietinger , via Facebook 05.12.2012
      Alex - die Andriod Version kommt. Nicht mehr in diesem Jahr aber sie kommt. Stay tuned / boldomatic website
    • Hans-Peter  Gruber aus Langnau
      05.12.2012
      Das Problem bei Android ist, dass es auf verschiedenen Marken von Handys läuft, welche nicht die gleiche Menüführung aufweisen. Ausserdem sind Android-User, statistisch gesehen, eher Updatefaul. Das heisst, dass man die App neben 5 Handymarken auch für 5 Versionen optimieren muss. Adam Riese meinte, das ergibt 25. Dies ist der Grund, warum für das iPhone die Apps meist zuerst kommen, da das iPhone vom SDK her einfachere Implementation bietet.