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3D ist bei den TV-Herstellern wie Philips das Thema des Jahres.
3D ist das grosse Thema aller TV-Hersteller in diesem Jahr. Philips geht einen etwas anderen Weg als die Konkurrenz. Statt einzelne Spitzenmodelle mit der neuen Technik auszustatten, sind alle Geräte der neuen 8000er und 9000er Serie grundsätzlich 3D-tauglich (ab 2800 Franken).
Dem Käufer wird das Feature aber nicht aufgezwungen. Wer will, kauft sich ein 3D-Package dazu. Für 399 Franken gibts den Sender plus zwei Shutterbrillen. Weitere Brillen kosten 149 Franken. Philips verspricht, dass sich die neue Technik nicht im Gerätepreis niederschlägt, wer also kein 3D möchte, nicht einen verdeckten Aufpreis zahlt.
Der Vorteil: Wer noch nicht überzeugt ist, weil etwa das Angebot an 3D-Filmen noch bescheiden ist, kann sich den Highend-TV trotzdem kaufen und jederzeit später aufrüsten. Übrigens: Zur IFA im September will Philips auch ihren 21:9-Riesen 3D-tauglich machen. Das wäre dann der erste Fernseher im Kinoformat, der die dritte Dimension beherrscht.
Spannend auch, wie Philips ihre „Net TV“-Applikation ausbaut. Sie ermöglicht Internet-Anwendungen auf dem Fernseh-Gerät. Vor allem über kleine Widgets, die speziell auf den Display abgestimmte Inhalte bieten – von Youtube-Videos bis zum Wetterbericht. Auch ein direkter Webzugang ist möglich. Und neu das Herunterladen von Filmen. Für wenige Franken können Blockbuster direkt über den Fernseher gemietet, direkt angeschaut oder bis zu 24 Stunden auf einer SD-Karte abgespeichert werden – bisher gibts den Dienst in Deutschland, wann er in der Schweiz startet, ist noch unklar. „Net TV“ ist übrigens nicht nur in viele Philips-Fernseher integriert, sondern auch in Blu-ray-Player.
Überraschend hat Philips einen fortschrittlichen iPod-Touch-Klon vorgestellt. Einen Mediaplayer, der dank Android-Betriebssystem weit über das reine Wiedergeben von Musik, Bildern oder Videos hinausgeht. Der GoGear Connect hat GPS, WLAN und Bluetooth und bietet Zugang zu allen Apps im Android-Store (momentan rund 80000). Gesteuert wird er über einen 3,2-Zoll grossen Touchscreen oder einen zusätzlichen Trackball.. Toll auch die 3,2-Megapixel Kamera und das eingebaute FM-Radio. Der Speicher von 16 GB kann mit SD-Karten erweitert werden – ein weiteres Feature, das die Konkurrenz nicht hat. Auch der GoGear dürfte zur IFA im Herbst auf den Markt kommen und rund 500 Franken kosten.