Ausprobiert am Mobile World Congress Das taugen die Handy-Neuheiten wirklich

Dutzende neue Handys feierten letzte Woche Weltpremiere am Mobile World Congress in Barcelona. Wir sagen, welche Stärken und Schwächen die Neuheiten haben - und für wen sie sich eignen.

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Samsung Galaxy S7 edge

Preis: 819 Franken
Stärken: Das 5,5-Zoll-Gerät ist mit seinen stark gerundeten Displaykanten ein Hingucker. Das Topmodell ist wieder wasserdicht und hat einen erweiterbaren Speicher - zwei Wünsche der Fans, die erfüllt wurden. Kamera, Prozessor und Bildschirm gehören zu den besten auf dem Markt.
Schwächen: So viel Technik ist ganz schön teuer, auch das normale S7 ohne Kanten-Display kostet 719 Franken. Sonst kann man einzig noch bemängeln, dass Samsung für keine Überraschungen gesorgt hat.  
Ideal für: alle, die eine Alternative zum iPhone suchen und bereit sind, ähnlich viel Geld zu investieren.

Xperia X_rose_front.jpg play
Zeitlos elegant, aber etwas kantig: das Sony Xperia X. 

Sony Xperia X

Preis: 649 Franken
Stärken: Sony setzt voll auf die Kameras, die mit 23 und 13 Megapixeln auslösen. Beeindruckend vor allem, wie sie auch aus dem Standby mit einem Knopfdruck ultraschnell ein Foto schiessen. Die hochwertige Verarbeitung und die lange Akkulaufzeit sind ebenfalls Pluspunkte. 
Schwächen: Die Konkurrenz hat auf dem Datenblatt die stärkere Technik - wie sich das im Alltag auswirkt, müssen ausführliche Tests zeigen. Zudem wirkt das Design weiterhin etwas klotzig und wenig mutig.  
Ideal für: 
Fotofans, die Qualität schätzen und die seit einigen Jahren sehr ähnliche Design-Sprache von Sony schätzen.  

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LG G5

Preis: 679 Franken
Stärken: Das G5 ist die witzigste Neuheit der Messe mit vielen Innovationen wie einem austauschbaren Akku, aufsteckbaren Modulen und viel Zubehör. Das Konzept wirkt durchdacht, stabil konstruiert und hat Ausbau-Potential.
Schwächen: Nicht alle Ideen hat LG gleich gut umgesetzt. Die VR-Brille wirkt wie ein Gebastel. Zudem sind die Preise für alle Extras offen. Die könnten die Ausgaben für ein G5 noch deutlich verteuern. Vom Erfolg des Gerätes wird sicher auch abhängen, ob wirklich noch weiteres Zubehör auf den Markt kommt. Eine Action-Cam hat LG beispielsweise noch in der Hinterhand.
Ideal für: Experimentierfreudige, die möglichst alles mit ihrem Smartphone erledigen wollen.

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Wiko Ufeel

Preis: 199 Franken
Stärken: Man kriegt richtig viel fürs Geld. Ein freches 5-Zoll-Gerät mit witziger Filz-Rückseite und akzeptabler Technik. Das neuste Android ist schon vorinstalliert, und sogar ein Fingerabdruck-Scanner ist eingebaut - der im ersten Test ziemlich gut funktionierte.  
Schwächen: Technisch darf man keine Wunder erwarten, die grössten Abstriche muss man wohl bei der Kamera machen. Die löst schnell aus, die Bilder sind aber nur bei guten Lichtverhältnissen in Ordnung.
Ideal für: Durchschnittsnutzer, die kein Prestige-Gerät wollen - und trotzdem etwas, das sich von der Konkurrenz abhebt.

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Xiaomi Mi5

Preis: rund 300 Franken
Stärken: Schnellster Prozessor auf dem Markt und Top-Ausstattung. Trotz günstigem Preis bietet Xiaomi Top-Technik. Die Kamera hat gar einen 4-Achsen-Bildstabilisator, das bietet sonst kein Konkurrent.  
Schwächen: Offiziell ist der grösste chinesische Hersteller in der Schweiz nicht präsent. Man muss also auf Importe der Online-Händler hoffen.
Ideal für: Android-Fans mit hohen Ansprüchen, die aufs Budget achten. Ev. muss man auch eine Betriebssystem-Variante auf Deutsch selber installieren.

 

 

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Publiziert am 29.02.2016 | Aktualisiert am 29.04.2016
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1 Kommentare
  • Mosimann  Beat 29.02.2016
    Xiaomi: achtung bei Direktimport aus China - die kommen ohne Google Play und den nachträglich zu installieren ist nicht ganz ohne.
    Zudem Falschmeldung den gleichen 4-Achsen Stabi verwendet seit letztem Jahr schon Huawei. Also nicht schlecht, aber kommt natürlich trotzdem nicht an die Sony und Samsung Kameras ran. Erste Bilder lassen eine Qualtät im Bereich eines OnePlus2 vermuten.