Augmented Reality Eine neue Sicht auf die Welt

Die «Augmented Reality»-Brille Google Glass ist gescheitert – die verspielten Konzepte der Konkurrenz überzeugen mehr.

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Damit hat Microsoft alle überrascht: Gegen Ende der eher langweiligen Vorankündigung für Windows 10 stellten die Ame­rikaner unerwartet eine Virtual-Reality-Brille vor. Die HoloLens ist keine futuristische Spinnerei, sondern könnte noch dieses Jahr auf den Markt kommen.

Interessant ist das Mischkonzept. Zwar sieht man wie bei der Google Glass durch die Gläser auch die echte Realität. Aber im Gegensatz zum Projekt des Internetriesen ist die ­Microsoft-Brille nicht dazu ­gedacht, immer und überall getragen zu werden.

Das war ja der Knackpunkt bei der Google Glass, deren Verkauf im Januar dieses Jahres eingestellt wurde. Google setzte auf Augmented Reality, also die Einblendung von Zusatz­informationen zur realen Welt. Das funktioniert aber nur, wenn es überall genug Anwendungen dafür gibt. 

Microsoft dagegen beschränkt sich auf klar definierte Einsatzgebiete. So trägt man die Brille zu Hause, kann das Game «Minecraft» in 3D auf dem Wohnzimmertisch spielen oder projiziert Apps oder Videos an die Wand. Im Profi-Bereich sieht Microsoft ebenfalls Chancen: Designer sehen durch die Brille ihre Projekte als Hologramm auf dem Tisch. 

Auch andere Hersteller wie Optikspezialist Zeiss setzen auf diese Mischform von Business und Entertainment. Dessen Cinemizer soll für virtuelle Wohnungsbesichtigungen oder intensives 3D-Lernen eingesetzt werden. Allerdings nutzt Zeiss eine Brille, die den Nutzer von der Umwelt abschottet und voll in die virtuelle Realität eintauchen lässt. Ähnlich agieren der Pionier Oculus, Samsung mit der Gear VR oder Sony mit der Morpheus. Mit einem 3D-Bildschirm direkt vor den ­Augen sind Games oder Videos eine ganz neue Erfahrung. Wie eindrücklich das ist, konnte Blick am Abend bereits am Beispiel der Gear VR austesten. Faszinierend, wenn man sich in einem Video frei umschauen kann und beim Gamen total vergisst, wo man in der Realität eigentlich ist.

Sollte es den Herstellern gelingen, die Brillen für ein paar Hundert Franken auf den Markt zu bringen und genug Apps bereitzustellen, dann ist gerade im Entertainment-Bereich das Potenzial riesig.

Publiziert am 05.02.2015 | Aktualisiert am 05.02.2015
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1 Kommentare
  • tagxy  Concepts AG aus Basel
    05.02.2015
    Die haben die Brille - Tipp: wir haben die Augmented Reality App Tagxy. Augmented Reality für alle, selber Inhalte für andere hinterlassen ; schaut mal nach im AppStore