Attacke von Apple und Samsung Die SIM-Karte hat austelefoniert

Kein nerviges Gefummel mehr, stattdessen Netzwechsel auf Knopfdruck: Die Branche arbeitet am Nachfolger der SIM-Karte – und Branchengrössen wie Apple und Samsung machen mit.

Heute gibts bereits drei verschiedene SIM-Karten-Grössen. Eine virtuelle Karte soll sie in Zukunft ersetzen. play

Heute gibts bereits drei verschiedene SIM-Karten-Grössen. Eine virtuelle Karte soll sie in Zukunft ersetzen.

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Den Nachfolger der SIM-Karte wirds nicht geben: Denn die eSIM gibts nur noch rein virtuell. Alle Angaben sind direkt mit dem Smartphone oder Tablet verbunden. Man kann auf Knopfdruck den Anbieter wechseln, was zum Beispiel bei Auslandreisen genial ist.

Der weltweite Branchenverband der Mobilfunkindustrie mit Namen GSMA (Groupe Speciale Mobile Association) steht hinter einer elektronischen SIM-Karte. Doch auch die Handyhersteller müssen davon überzeugt sein – schliesslich müssen sie die Technik in die Geräte einbauen.

Laut «Financial Times» stehen die Verhandlungen mit den Herstellern kurz vor dem Abschluss. Auch mit den Branchenriesen Samsung und Apple. Und springen diese auf den eSIM-Zug auf, dann wird sich dieser definitiv durchsetzen.

Apple hat bereits ähnliches Angebot

Für Apple wäre eine zentrale SIM-Karte keine wirkliche Neuerungen. Bereits jetzt kann man sich im Apple Store eine Apple SIM holen. Diese funktioniert wie eine virtuelle SIM und kann im iPad Air 2 und im iPad mini 3 genutzt werden – seit kurzem ist sie auch in der Schweiz erhältlich.

Die Karte kostet fünf Franken und ermöglicht es, in rund 90 Ländern das Internet über Mobilfunk zu nutzen. Und zwar zum jeweiligen lokalen Tarif. Damit sparen primär Vielsurfer einiges gegenüber den Roaming-Paketen der Schweizer Telekomanbieter. Wie bei eSim wechselt man dabei den Anbieter auf Knopfdruck.

Publiziert am 20.07.2015 | Aktualisiert am 20.07.2015
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Das iPad gibts bereits mit einer SIM-Karte für 90 Länder. play
Das iPad gibts bereits mit einer SIM-Karte für 90 Länder.

17 Kommentare
  • Günter  Krug 20.07.2015
    Verstehe die Aufregungen nicht. Der Mainstream hat sowieso keine Kontrolle. Es wird installiert was das Zeug hält. Daten werden mit Cloud-Rechnern synchronisiert. Und auf Facebook wird die Wohnungseinrichtung gepostet. Anyway, also ich finde die elektronische SIM war schon lange fällig. Und die NSA hat sowieso Zugriff auf alles. Wer an "mehr Zugriff" träumt der hat die letzten Monate einfach verschlafen. Auch der Bund darf 12 Monate lang speichern. Ihr wolltet es so!
  • Urs  Hagen , via Facebook 20.07.2015
    Die primitive Sim Karte ist wohl nicht der Knackpunkt sondern, dass jemand den Dreh findet wie man telefonieren kann ohne zu zahlen, wenn nicht ein Hardwareartikel der Telefongesellschaft eingebaut wird.
  • Andreas  Dietrich aus Wettingen
    20.07.2015
    Endlich wird der feuchte Traum der NSA usw. real. Keiner merkt es, wenn sein Provider seine virtuelle SIM dem Staat und den Geheimdiensten ausliefert bzw. ausliefern muss. Gehört alles zum Plan: Bargeld abschaffen; alle täglichen EInkäufe auf Smartphones verlagern; Kreditkartenzwang und diese dann auch virtualisieren; ID und Gesundheitsdaten drauf. Ein Klick und ein Mensch existiert gar nicht mehr. - Kann nichts kaufen, kann nicht zum Arzt, keine Rente, kein Transport mehr u.ä.
    • Eric  Zumbrunnen , via Facebook 20.07.2015
      Über die Naivität der Leute klagen, aber gleichzeitig glauben dass dies mit jetzigen SIM Karten nicht möglich wäre...
  • H.   Heller aus Zürich
    20.07.2015
    Wahnsinn, wie man in der Schweiz abgezockt wird. Meine italienische SIM-Card mit 1 GB surfen und diverse Gesprächsminuten und sms kostete 15 Euro. Das reichte längstens für 14 Tage Ferien. Sie kann wieder aufgeladen werden, dann kostet das Paket 9 Euro. Die Karte selbst gabs also für 6 Euro. Noch Fragen?
    • François  Bulloz aus Bern
      20.07.2015
      als ihr Arbeitgeber würde ich per sofort ihren Lohn dem Niveau von Italien anpassen. Noch Fragen?
    • Tom E.  Gemcity aus Bern
      20.07.2015
      Ich zahle für mein Abo bei Salt auch 15.- pro Monat. Inkl. 3000 SMS, Gratis Fest- und Salt-Netz sowie 1GB Daten. Was will ich mehr?
    • Günter  Krug 20.07.2015
      @Tom: Dann sollen unsere Arbeitgeber in Zukunft ihre Leistungen und Güter auch in der Schweiz beziehen. Statt sich mit importierten Grossmengen eine goldene Nase dazu verdienen. Dann stimmt die protektionistische Marktwirtschaft wider...
  • Peter  Jodel 20.07.2015
    Wer sich diesen neusten Dreh der Multi-Unternehmen antun will, muss von allen Geistern verlassen sein oder nie welche inne gehabt haben.
    .
    Toll, wir reisen doch alle ständig surfend auf der Welt herum und sind froh, dass wir dauernd unter 90 Anbietern wechseln können, oder?
    Dank einiger williger naiver Esel, die jedem Dreck nachrennen, den ihnen die Kommunikationsindustrie unterjubelt, haben diese Verbrecher Erfolg.

    Iaah! Iaah! Wer will noch etwas Hafer?
    • Benno  Lütolf 20.07.2015
      @Jodel: Wenn Ihre Welt langsam, beschaulich und von gestern ist, ist das OK. Die anderen sind halt schon in der Neuzeit angekommen und machen jeden "Dreck" mit. Warum? Weils Spass macht!