Ab Anfang 2016 mit der Uhr shoppen Die Bezahl-Swatch kommt in die Schweiz

Die bereits in China vorgestellte Swatch Bellamy kommt Anfang 2016 auch in die Schweiz. Dank Partnerschaft mit Visa kann man mit der Uhr weltweit kontaktlos via NFC bezahlen.

Swatch-Boss Nick Hayek bei der Lancierung der Bellamy im Oktober 2015 in China. play

Swatch-Boss Nick Hayek bei der Lancierung der Bellamy im Oktober 2015 in China.

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Gute Nachricht für Swatch-Fans, die gerne bargeldlos bezahlen: Die im Herbst bereits in China vorgestellte Swatch Bellamy kommt Anfang 2016 auch in die Schweiz. Die Uhr hat genau eine smarte Funktion: Man kann nämlich damit die Einkäufe bezahlen.

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So sieht die Swatch Bellamy in China aus – ganz ähnlich wird sie auch bei uns kommen.

Das funktioniert gleich wie mit einer Kreditkarte oder einer Postcard mit NFC-Chip. Einfach ans Terminal halten, nach wenigen Sekunden ist bezahlt. Bei Beträgen bis 40 Franken muss nicht mal ein Pin eingegeben werden. Dank Partnerschaft mit Visa Europa funktioniert das nicht nur in der Schweiz, sondern weltweit überall da, wo ein Funkterminal mit NFC steht.

Die Swatch Bellamy gibts seit Oktober bereits in China, dort ist sie bei einer lokalen Bank erhältlich. Bei uns wird man sie im Swatch Store kaufen können. Gleichzeitig mit der Schweiz startet die Bellamy auch in den USA und in Brasilien. Der Preis der Uhr ist noch nicht im Detail bekannt, er wird bei rund 100 Franken liegen.

Und so funktioniert die Bezahlfunktion: Die Uhr ist eigentlich einfach eine Debit-Karte von Visa - unabhängig von anderen Kreditkarten oder Bankkonten. Nach dem Kauf unterzeichnet man einen Vertrag mit der Kreditkartenfirma und eröffnet so ein Konto, das man aufladen muss. Bezahlen kann man nur soviel, wie man vorher eingezahlt hat.

Auch bei den Sicherheit entspricht die Uhr den Kredit- oder Debitkarten. Das Konto kann nicht überzogen werden, zudem brauchts ab 40 Franken einen Pin. Geht die Uhr verloren oder wird gestohlen, muss man sie wie bei einer Karte telefonisch sperren lassen.

Mit welcher Schweizer Bank Swatch und Visa zusammenarbeiten, gibt der Uhrenhersteller noch nicht bekannt. Ebenfalls noch offen ist, ob der Bezahl-Service eine Gebühr kostet. Pre-Paid-Visakarten etwa kosten normalerweise 50 Franken im Jahr.

Die zumindest in einem Teilbereich intelligente Swatch ist nur ein Baustein in der Smartwatch-Strategie des Schweizer Uhrenherstellers. Bereits vorgestellt wurde die Touch Zero One, eine Smartwatch speziell für Beach-Volleyball-Spieler. Weitere Uhren sollen folgen, etwa zu Olympia.

Übrigens. Die Bellamy ist nach dem amerikanischen Schriftsteller Edward Bellamy bennant, der sich schon 1888 eine utopische Welt ausmahlte, in der mit Kreditkarten statt mit Bargeld bezahlt wird.

 

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Publiziert am 30.11.2015 | Aktualisiert am 30.11.2015
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  • Halli  Hallo 30.11.2015
    Mal schauen ob sich die Uhr wirklich durchsetzen kann. Heutzutage bietet fast jedes Smartphone diese Funktion und viele Leute schauen definitiv öfter aufs Phone als auf die Uhr, oder tragen nicht mal mehr eine Uhr.