Ab 19 Uhr spricht Tim Cook Kommt heute die Musik-Revolution von Apple?

Heute Abend startet die Entwicklerkonferenz WWDC. Traditionell wird Apple wohl keine Hardware vorstellen, sondern Anwendungen. Die wichtigste dürfte ein Streaming-Dienst à la Spotify sein.

Statt Songs oder Alben in iTunes zu kaufen, soll man bald bei Apple ein Musik-Abo abschliessen können. play
Statt Songs oder Alben in iTunes zu kaufen, soll man bald bei Apple ein Musik-Abo abschliessen können.

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Ab 19 Uhr Schweizer Zeit stellt Apple an der Entwicklerkonferenz WWDC neue Produkte vor. Traditionellerweise stehen dabei Anwendungen und Software im Mittelpunkt. Blick.ch wird mit einem Live-Ticker dabei sein.

Wichtigstes Thema dürfte dabei ein neuer Streaming-Dienst sein, der das bisherige iTunes-Angebot ergänzt. Statt Musik zu kaufen, schliesst man dabei ein Monatsabo ab. Und kann dafür unbegrenzt Musik streamen.

Neu ist das nicht: Spotify, Deezer oder Napster bieten Musikstreaming schon länger und erfolgreich an. Apple wird wohl auch nicht die Preise der Konkurrenz unterbieten, sondern mit rund 10 Franken Monatsgebühr ähnlich viel verlangen.

Aber die Amerikaner haben eine riesige Kundenbasis: rund 800 Millionen regelmässige Nutzer. Und der Service wird direkt in die Musik-App integriert, die so zur zentralen Schaltstelle auf dem iPhone wird. Gerechnet wird mit einem hohen Grad an Personaliserungs-Möglichkeiten.

Zudem soll das Streaming auch auf Android-Telefonen nutzbar sein. Ob das Musikstreaming gleich zum Start in der Schweiz verfügbar sein wird, ist unklar. Ebenfalls eine entscheidende Frage für den Erfolg dürfte sein, ob der Dienst offline genutzt werden kann.

Weitere News dürften die Betriebssysteme betreffen: iOS soll schneller und sicherer werden, eventuell gibts einen Split-Screen-Modus, so dass man zwei Apps parallel benutzen kann. Bei der Apple Watch bekommen Entwickler direkten Zugriff auf die Uhr. Sie können Apps dort laufen lassen, was die Ladezeiten verkürzt.

Publiziert am 08.06.2015 | Aktualisiert am 08.06.2015
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5 Kommentare
  • Gerry  Studer 08.06.2015
    Jetzt hört doch mal endlich damit auf, jede Ankündigung von Apple eine Revolution zu nennen! Musik-Streaming-Dienste gibt es bereits dutzende, und zwar schon lange!
  • Dieter  Laser aus Bern
    08.06.2015
    Was soll das bitte für eine Revolution sein? Dass Apple aus allem noch mehr Profit für sich und seine Aktionäre rauspresst während in ihren iPhone Fabriken in China Kinder wegen Überarbeitung für einen Hungerlohn sterben.

    Schöne Revolution! Wer heute noch für Musik oder Filme bezahlt und diese Abzockerindustrie damit mot seinem hart erarbeiteten Geld unterstützt dem ist nicht zu helfen. TPB ist schneller, aktueller, umfassender und zudem in der Schweiz völlig legal! Who needs Apple?
    • Reto  Petitprince aus Binningen
      08.06.2015
      Die Verantwortung beginnt bei jedem selbst. Sie werfen Apple Abzockertum vor, selber aber geniessen Sie die Musik gratis ? Es ist also für Sie ok, die Musik zu klauen und die Künstler leer ausgehen zu lassen ? Dass es Künstler gibt, die im Geld schwimmen, ist zwar wahr, aber das geht längst nicht allen so. Mit Ihrer "ich nehme mir gratis" Mentalität fördern Sie die Ungerechtigkeit auf der Welt genauso mit !
    • Reto  Petitprince aus Binningen
      08.06.2015
      Und ob das legal ist oder nicht, sicht Musik gratis runterzuladen, ist eigentlich total egal. Es ist schlicht nicht fair.
    • Dieter  Laser aus Bern
      08.06.2015
      Moralapostel. Geht es hier um die am hungertuch nagende Musikindustrie, die seit Napster jeden Trend verschlafen hat, oder geht es um Apple, die nun auch noch auf den längst abgefahrenen Zug aufspringen wollen?

      Wissen Sie das Argument hören wir seit 40 Jahren als auf dem Schulhof Tonbandkassetten und dann Floppy Disks kopiert wurden. Demzufolge würden wir längst in einer Welt ohne Musik, ohne Filme, ohne Games leben?

      Es gibt Künstler, die vermarkten sich prächtig selbst, ohne Megakonzerne.