Kraaz auf Weiss Der Alkohol sind die Tränen des grossen Mannes

  • Aktualisiert am 03.01.2012
  • VON OLIVER KRAAZ

Der ranghöchste Legastheniker der Welt, US-Präsident George W. Bush, soll sich daheim mit einer handfesten Ehekrise herumschlagen. So heisst es jedenfalls aus seriösen und gut unterrichteten Quellen. Also vermutlich vom FBI. Das überrascht, denn eigentlich hat man als Beobachter und regelmässiger „Tagesschau“-Zuschauer den Eindruck, George sei gar nie zu Hause, sondern immer irgendwo am Rodeo reiten, Steaks grillieren oder am Soldaten besuchen. Was bekanntlich immer zeitaufwendiger wird, da diese unterdessen so zahlreich auf der Welt verstreut sind wie Julio Iglesias’ uneheliche Kinder.

Was könnte also das Eheproblem bei den Bushs sein? Der senile Vize Dick Cheney, der immer wieder unangemeldet mit seiner Schrottflinte auf Besuch kommt und am Frühstückstisch mit den Narben seiner 17 Bypass-Operationen prahlt? Condoleeza „Condi“ Rice, die George mit der Achse des Schönen lockt – oder vielleicht gar eine Praktikantin, der zuliebe Bush gerne etwas länger im Oval Office bleibt? Wohl kaum. Wenn Bush im Weissen Haus plötzlich Überstunden schieben würde – also bis 15 Uhr – wäre dies so auffällig, dass es sogar der Schweizer Geheimdienst merken würde.

Nein, offenbar soll der Alkohol das Problem sein. Wieder sein. Denn Bush konnte bekanntlich wie ein ausgetrocknetes Wüstendromedar vor seiner Bekehrung zu Gott Alkohol in sich hineinschütten.

Al-Kaida, Alkohol. Die grossen Probleme beginnen eben immer gleich.

Ob sich George W. Bush (r.) auch beim Besuch von Australiens Präsident Ron Howard zugeschüttet hat?- AP

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