Buchautorin Linda Solanki Vernünftig sein und das Leben geniessen? Geht!

Die «Blick am Abend»-Kolumnistin Linda Solanki (26) ist wieder in Zürich. Am 21. September stellt sie ihren neuen Roman vor.

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Linda Solanki stürzt sich zuhause wieder in die Arbeit.

Nadine Gerber

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Vor zwei Jahren ging sie nach New York, dann nach L.A. und wieder zurück nach New York, denn L. A. war ihr zu viel «happy lifes», wie sie sagt. Zuletzt war sie zehn Monate in Paris. Dort wohnt auch ihr Freund. Trotzdem richtet sie sich wieder fest in Zürich ein. Sie erzählt über ihre Kolumnen, Pläne und den neuen Roman «Verdammter Paul».

BLICK: Kommt dir nach der langen Abwesenheit Zürich nicht ­komisch vor?
Linda Solanki:
Nein, ich habe eine Mega-Freude gehabt, zurückzukehren. Jetzt schätze ich die Schweizer Eigenschaften wie Zuverlässigkeit oder Pünktlichkeit viel mehr als vorher.

Glaubt man deinen Kolumnen, bist du aber doch eher eine Partygängerin, oder? Handeln die wirklich von dir oder ist es eine Kunstfigur?
Nein, das bin schon ich. Aber ich finde, man kann beides: Vernünftig sein und das Leben geniessen.

Am 21.9. liest Linda Solanki im Zürcher Kaufleuten aus ihrem neuen Roman. Darin geht es um den 20-jährigen Sebastian, der an Schizophrenie-Schüben leidet. Er bekommt den Paul-McCartney-Song «Hey Jude» einfach nicht mehr aus dem Kopf; deshalb der Titel. Durch seine psychische Krankheit endet er auf der Strasse. Das Buch ist im Zytglogge Verlag erschienen und kostet 32 Franken. play

Am 21.9. liest Linda Solanki im Zürcher Kaufleuten aus ihrem neuen Roman. Darin geht es um den 20-jährigen Sebastian, der an Schizophrenie-Schüben leidet. Er bekommt den Paul-McCartney-Song «Hey Jude» einfach nicht mehr aus dem Kopf; deshalb der Titel. Durch seine psychische Krankheit endet er auf der Strasse. Das Buch ist im Zytglogge Verlag erschienen und kostet 32 Franken.

zvg

Hast du denn tatsächlich so viel gefeiert?
Ja, aber ich habe auch sehr viel geschrieben. Nicht alles war für eine Veröffentlichung gedacht, aber ich muss einfach schreiben, das ist seit meiner Kindheit so. Ich habe damals Tagebuch geschrieben oder meinen Verwandten Kurzgeschichten geschenkt.

In deinem neuen Roman «Verdammter Paul» gehts um einen Schizophrenen, der unter Obdachlosen endet. Hast du zu diesem Milieu überhaupt eine Affinität?
Ich habe schon vor meiner Abreise von Zürich nach New York an dem Buch geschrieben. Die Idee kam mir, nachdem mich in Zürich ein junger Obdachloser angequatscht hatte. Er wollte mir sein Leben erklären. Aber ich war gerade auf dem Sprung. Erst später realisierte ich, dass das eine interessante Geschichte sein könnte.

Hast du ihn wieder gefunden?
Nein. Aber das ist gut so. Sonst hätte ich ja seine Geschichte nacherzählt. Aber ich habe mich in das Thema hineingearbeitet. Mit Obdachlosen gesprochen, ich war mit Streetworkern unterwegs und habe über Schizophrenie recherchiert. Ein Verwandter von mir ist Arzt, ein anderer Psychiater. Die haben auch das Buch gegengelesen, damit die Fakten stimmen.

Was sind deine nächsten ­Pläne in Zürich?
Ich trete bald eine Stelle als Texterin bei einer Werbeagentur an.

Zu 100 Prozent?
Ja. Ich habe jetzt so lange für mich allein gearbeitet und die Arbeit im Team vermisst. Ich möchte wieder eine feste Struktur.

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Publiziert am 06.09.2016 | Aktualisiert am 06.09.2016
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