Es locken die Locken Die Dauerwelle rollt wieder an

Die australische Sängerin Kylie Minogue überrascht mit lebendiger Lockenpracht – und liegt damit voll im Trend. Denn die Dauerwelle ist gefragter denn je. Was man bei der Haarstrapaze beachten sollte, erklärt der Profi.

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Coiffeur Eddine Belaid vom Aveda Exclusive Salon in Zürich.

Vorbild mit Locken

Mit dem Hit «I Should Be So Lucky» und ihrer wilden Lockenpracht wurde Kylie Minogue (47) in den Achzigern weltberühmt. Nun greift die Australierin in die alte Trickkiste und lässt ihren Look wieder mit einer Dauerwelle aufleben. Doch sind ihre Haare dabei auch glücklich?

Schadet der Haarstruktur

Eddine Belaid, Coiffeur aus Zürich: «Auch wenn die Produkte schonender sind als vor dreissig Jahren, so leidet die Haarstruktur trotzdem unter der Dauerwelle.» Sie wird sogar mehr strapaziert als bei einer Färbung. Maximal nach zwei Monaten wachsen die Locken raus, und wer keine Naturwelle hat, muss den Ansatz mit Wicklern wieder in Form bringen. «Quirligen Frauen wie Kylie Minogue steht die wilde Lockenpracht aber super», sagt der Profi.

Natürlicher Look

Das Dauerwellen-Revival begann schon vor einer Weile, hat sich aber noch nicht ganz durchgesetzt. Kylies Frisur kann da eine Wende bringen. Im Gegensatz zu früher sollten die neuen Wellen vor allem natürlich wirken. «Keiner will mehr aussehen wie ein Pudel, deshalb werden die Haare auch nicht mehr auf kleinen Wicklern aufgedreht», so Belaid.

Pflegeintensiv

Wer eine Dauerwelle in Erwägung zieht, sollte sein Haar rechtzeitig darauf vorbereiten und es mit nährenden Produkten aufbauen. Auch danach wird es weiterhin mit intensiven Kuren gepflegt, damit der Glanz erhalten bleibt. Am Strand und in der Sonne wirkt die Kur im Übrigen noch intensiver. Fazit: Wer für gewöhnlich wenig für seine Frisur macht, lässt die Dauerwelle lieber sein.

Schritt für Schritt zur neuen Frisur

«Wer nur ab und zu Locken möchte, der verwendet dem Haar zuliebe einen Lockenstab. Wer das aber täglich tut, schadet dem Haar und lässt sich besser eine Dauerwelle machen», sagt der Coiffeur. Belaid empfiehlt aber in jedem Fall, vor einer definitiven Dauerwelle zusammen mit dem Profi zu besprechen, ob man die passenden Haare dafür hat und welche Lockengrösse passen könnte. Die formt man zunächst mit dem Lockenstab, um ein Gefühl dafür zu entwickeln. Gefällt der Look, kann man sich für die chemische Prozedur entscheiden.

Es kann auch zu viel Sport sein ... 

Publiziert am 18.05.2016 | Aktualisiert am 03.01.2017
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  • Myla  Senn 18.05.2016
    Endlich wieder Dauerwellen! Ich bewundere all die Frauen, welche den Glatthaar-Trend unbeeindruckt über sich ergehen liessen und nun endlich wieder im Trend sind.