Braun statt rot 7 Mythen über Sonnenschutz

Im Schatten wird man nicht braun und After-Sun-Produkte sind überbewertet. Der Experte über die Irrtümer beim Sonnenschutz.

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1. Sonnenschutz braucht man nur in den Ferien!
Falsch. Auch im Alltag muss man die Haut schützen. Insbesondere die UVA-Strahlung dringt tief ein und zerstört die Struktur. Das A in UVA steht für Alterung, im schlimmsten Fall führt diese zu Hautkrebs. Das B in UVB steht für Bräunung, ungenügender Schutz führt zu Sonnenbrand.

2. Sonnenschutz mit hohem Faktor lässt mich nicht braun werden!
Falsch. Gesunde Bräune braucht ihre Zeit, und das geht nur mit hohem Lichtschutzfaktor, der nur einen kleinen Teil der UV-Strahlen durchlässt und so die Bräunungszeit verlängert. Die Europäer mit hellem Hauttyp brauchen länger als eine Woche für die optimale Bräune.

3. Parfums hinterlassen Flecken!
Richtig. Parfum enthält Stoffe, die auf Sonnenlicht reagieren.

4. Sonnenschutzmittel müssen gut einmassiert werden!
Falsch. Sonnenschutz sollte sanft aufgetragen werden. Britische Forscher stellten fest, dass nach kräftigem Einmassieren die Wirkung nachlässt.

5. Im Schatten werde ich nicht braun!
Falsch. Bis zu 85 Prozent der Strahlungsintensität werden von Sand, Wasser und Gebäuden in den Schatten reflektiert.

6. Bei ersten Rötungen reicht es, kurz in den Schatten zu gehen!
Falsch. Ein Sonnenbrand erreicht nach 24 Stunden seinen Höhepunkt, d. h. bei ersten Rötungen ist es bereits zu spät.

7. After-Sun-Produkte sind überflüssig!
Falsch. Strapazierte Haut braucht Feuchtigkeit. After-Sun-Pflege enthält hautberuhigende Substanzen. Achtung: Produkte ohne Öl benutzen, das Öl führt zu einem Hitzestau in der erwärmten Haut.

Publiziert am 08.05.2015 | Aktualisiert am 08.05.2015
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Experte

Benedikt Irniger (42) ist der General Manager von Ultra­sun. Das Schweizer Unternehmen ist auf Sonnenschutzprodukte spezialisiert.

Kostenloser Muttermal-Check

Jedes Jahr im Mai kann auf www.myskincheck.ch ein persönlicher Hautcheck durchgeführt werden. Dafür lädt man ein Foto eines verdächtigen Muttermals hoch, das von Hautärzten des Universitätsspitals Zürich begutachtet wird. Nach wenigen Tagen erhält man per E-Mail eine Einschätzung, ob das Muttermal harmlos ist oder durch einen ­Dermatologen abgeklärt werden muss.

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4 Kommentare
  • Urs  Hagen , via Facebook 08.05.2015
    Wenn es darum geht ein Produkt zu verkaufen bin ich immer sehr skeptisch. Ich glaube die Kinder mit Jahrgang 1950 - 1970 müssten schon alle an Hautkrebs gestorben sein. Da wurde eher Melkfett verwendet als Schutzfaktor 30.
  • Marcel  Kern aus Zürich
    08.05.2015
    Die Annahme, dass regelmäßiges und wohldosiertes Sonnenbaden Hautkrebs verursacht, ist falsch. Vielmehr belegen viele Untersuchungen genau das Gegenteil: massvolles Sonnenbaden ohne Sonnencreme mindert das Hautkrebsrisiko. Des weiteren können Sonnenschutzmittel Gifte und krebserregende Stoffe enthalten, die Hautkrebs begünstigen und verursachen. Viele chemische Filtersubstanzen haben sich als krebserregend erwiesen. Seit Einführung von Sonnencreme haben wir immer mehr Hautkrebsfälle.
  • Franz  Ferdinand 08.05.2015
    8. Und die wichtigste Erkenntnis: Trotz starker Kosmetika-Lobby gibt es keine Studie die belegt, dass Sonnencrème vor Hautkrebs schützt.
    • Alex  Bürger 08.05.2015
      Das behaupted ja aber auch niemand. Sonnencrème sorgt lediglich dafür, dass man länger an der Sonne bleiben kann. Es ist der Sonnenbrand, welcher Hautkrebs verursacht. Alles klar?