10 Beauty-Fragen an den Experten Kleine Pannenhilfe fürs Make-up

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Fabienne Pauli, (36) Inhaberin und Geschäftsführerin der make-it-up agency in Zürich, hat Stars wie Liam Hemsworth, ­Jeremy Irons oder Ellen Page geschminkt.

1. Bei Presspuder wird der Puderstein mit der Zeit fettig. Der Puder lässt sich nicht mehr so gut auftragen. Die Quaste oder den Pinsel regelmässig reinigen. Denn mit der Quaste gelangt automatisch Talg vom Gesicht aufs Beautyprodukt. Notfalls greift man statt der Quaste zu flachen Wattepads, die nach einmaligem Gebrauch weggeworfen werden.

2. Bei losem Puder landet beim Auftragen ein guter Teil im Waschbecken. Den Pinsel nach dem Eintauchen in die Puderdose in einem Kleenex in drehender Bewegung ein­arbeiten und dann über dem Kleenex etwas abklopfen – erst danach das Gesicht pudern. Braucht es mehr, kann man den Vorgang mit dem restlichen Puder im Kleenex wiederholen. So spart man eine Menge ­vom Produkt. Ganz Sparsame schütteln den restlichen Puder vom Kleenex zurück in die Dose.

3. Auch Männer finden es unschön, wenn ihre Gesichtshaut glänzt. Am besten trägt er nach der Gesichtspflege einen mattierenden Primer wie z. B. Mattgel auf. Dieser verleiht der Haut einen matten Effekt, wirkt aber nicht geschminkt.

4. Wie kann ein Mann Rötungen im Gesicht kaschieren?
Dagegen hilft grünliches Make-up. Die leichteste Form davon wäre ein Primer. Es ist nur ein Hauch und wird auf dem ganzen Gesicht aufgetragen. Wer lokal versucht abzudecken, trifft oft nicht den genauen Ton und man sieht die Spuren des Make-ups.

5. Dürfen Schminkpinsel in den Geschirrspüler?
Nein. Für die schnelle Reinigung werden die Pinsel einzeln mit Pinsel­reiniger (Parian Spirit) eingesprayt und in einem Kleenex abgewischt, bis keine Farbe mehr abge­geben wird. Ansonsten können Pinsel (vor allem Echthaar-Pinsel) mit ­einem schonenden Shampoo ausgewaschen werden. Danach mit Haushalts­papier trocknen. Bitte aufpassen, dass der Stil des Pinsels immer erhöht liegt, damit die Feuchtigkeit sich nicht im Stil sammelt und ihn zerstört.

6. Was darf ein guter Schminkpinsel kosten? Muss er aus Echthaar sein?
Meist sind die Schminkpinsel aus Echthaar, wie zum Beispiel Geissenhaar. Einige Produkte lassen sich aber besser mit synthetischen Pinseln auftragen. Die Regel: Flüssige Produkte mit synthetischen Pinseln auftragen, da Echthaar zu viel Foundation aufsaugt. Lose und pudrige Konsistenzen mit Echthaar-­Pinseln auftragen.

7. Ist es unhygienisch, Augen-Make-up mit den Fingern aufzutragen?
Sicher nicht! Vorher sollte man aber immer die Hände waschen. Dann ist diese Art des Auftragens sogar hygienischer, als mit ungereinigten Pinseln zu arbeiten.

8. Sollte man sich in warmer Umgebung, wenn die Haut ohnehin glänzt, besser ohne Glanzeffekte schminken?
Ich mache im Sommer und Winter keinen Unterschied. Aber man sollte sich eher für ­weniger Glitzer entscheiden. Glanz auf den Wangenknochen als Highlighter ist immer schön. Oder als Blickfang auf dem beweglichen Lid. Achtung bei Schlupflidern: Mit Glanzlidschatten können sie noch betont werden. In dem Fall lieber den Akzent auf die Lippen setzen und Lipgloss mit Glitzer verwenden.

9. Welcher Lidschatten setzt sich nicht nach zwei Stunden ab?
Das kommt immer auf die Person beziehungsweise auf die Haut an und wie schnell sie nachfettet. Es gibt aber gute Produkte wie die Lidschatten-Base von Nars oder die 24 Hour Eye Base von MAC. Eine solche Base wird vor dem Schminken aufs ganze Lid aufgetragen.

10. Wie vermeidet man beim Tuschen der Wimpern die hässlichen ­Fliegenbeine?
Es darf nicht zu viel Produkt am Bürstchen hängen. Entweder man streift die Bürste vor dem Tuschen kurz durch ein Kleenex oder man verwendet die Bürste einer alten, fast leeren Mascara. Damit werden die Wimpern zuerst geschminkt: Durch die minimale Farbabgabe werden sie getrennt. Erst danach wird mit der neuen Mascara gearbeitet, aber mit der alten Bürste am Schluss nochmals durchgekämmt. 

Publiziert am 20.01.2016 | Aktualisiert am 01.02.2016
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