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Die grossen Sex-Irrtümer: Nicht jede Frau kann einen Orgasmus haben

BLICK sagt, worauf die populärsten Missverständnisse im Bett basieren – und was davon zu halten ist.

Aktualisiert um 15:43 | 04.06.2009
Das Klischee: Ist ja klar: Manche Frauen können sich beim Sex einfach nicht genug fallen lassen, um zum Orgasmus zu kommen. Oder sie sprechen auf Körperlichkeiten zu wenig an, so sehr sich Mann abmüht.

Dazu sagt ­BLICK-Expertin Dania Schiftan: Prinzipiell gilt: Anatomisch ist jede gesunde Frau orgasmus­fähig. Und doch kommt jede zweite erst mit 20 zu ihrem ­ersten Höhepunkt – jede zehnte sogar erst mit 35.

Weshalb die ­einen «können», andere aber nicht, hat verschiedenste Ur­sachen. Oft stehen Betroffenen Stress und Erwartungsdruck vor dem Glück. Erzittert Frau nach den ersten fünf Minuten nicht vor Lust, gibt sie häufig auf und denkt: «Heute funktionierts halt nicht.» Daraufhin hängt sie völlig ab und konzentriert sich nur noch darauf, dass er kommt. Kein Wunder, stellen sich so ­keine erregenden Gefühle ein.

Stattdessen gilt: Frau kann den Orgasmus SELBST erreichen. Vergessen Sie das Ziel und die (vermeintliche) Ungeduld des Mannes. Lassen Sie sich Zeit, Berührungen intensiv zu geniessen. Lotsen Sie den Partner an die Stellen, die Sie besonders mögen. Ermutigen Sie ihn, neue Bewegungen auszuprobieren. Konzentrieren Sie sich vollends auf den eigenen Körper.

Und sollte der Partner das Ziel vor Ihnen erreichen, bloss nicht aufhören: Auch Finger, Zunge oder Vibrator taugen, Sie zu erregen.
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Die BLICK-Expertin

Dania Schiftan ist BLICK-Autorin und lic. phil. Psychologin FSP. Sie arbeitet in Zürich. Die Serie ist mit Unterstützung der Beratungsstelle lilli.ch entstanden.

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