Exklusiv-Interview mit dem Popstar Shakira beichtet ihre Sünden im Verkehr

BLICK traf die Sängerin zum Exklusiv-Interview am Auto-Salon in Genf.

  • Publiziert: 04.03.2010, Aktualisiert: 10.01.2012
  • Von Kaye Anthon

BLICK: Sie besuchten heute den Salon in Genf: Lassen Sie uns über Autos sprechen. Wann kassierten Sie Ihre letzte Busse?
Shakira: (denkt lange nach): Ganz ehrlich, ich kann mich beim besten Willen nicht daran erinnern.

Wirklich nicht?
Ich mogle nicht. Wenn ichs mir genauer überlege, ich weiss nicht mal, ob ich jemals gebüsst worden bin.

Weil Sie vorsichtig sind oder Ihr Auto so lahm ist?
Mein erstes Auto war tatsächlich etwas müde: ein uralter Omega, Jahrgang 1976. Eine hellblaue Schrottkiste, an der ständig irgendwas kaputt ging. Peinlicherweise mussten mir meine Nachbarn ständig aus der Not helfen und das Auto anschieben, weil es wieder mal nicht anspringen mochte. Ich kaufte es mir vom ersten Geld, das ich mir als Sängerin verdient hatte.

Wie lange ist das her?
Lange. Ich war knapp 15 Jahre alt.

Wie bitte: Sie fuhren mit 15 bereits Auto?!
Ja. (lacht laut) Ich liess mir dafür extra einen Führerausweis fälschen. Jetzt sehen Sie meine dunkle Seite, nicht wahr? Wer hätte das gedacht ... Ich kann mich an keine Busse erinnern, aber ich besass einen gefälschten Ausweis!

Haben Sie später die Fahrprüfung wenigstens nachgeholt?
Ja, als ich 16 Jahre alt wurde. Und ich bestand die Prüfung sogleich. Damit ging für mich ein grosser Wunsch in Erfüllung. Denn als kleines Mädchen wollte ich ganz schnell erwachsen werden, nur um selber Autofahren zu können. Und ich liebe es noch immer, am Steuer zu sitzen.

Sie lassen sich nicht von einem Chauffeur kutschieren?
Ich fahre meist selber, in Miami oder auf den Bahamas sowieso. In anderen Ländern jedoch überlasse ich die Sache andern. Ich würde es mir nie zutrauen, durch Städte wie New York zu kurven.

Wie viele Autos stehen in Ihrer Garage?
Zwei. Jeweils ein Mercedes auf den Bahamas und in Miami.

Welches Modell fahren Sie?
Keine Ahnung. Sie sind beide schwarz und klein. Aber ich hätte gerne einen Seat – und zwar am liebsten gratis (lacht). Und wenn ich wünschen könnte, wäre es ein ökologisch verträgliches Auto. Die Umwelt ist mir sehr wichtig. Ich finde es mehr als überfällig, dass die Autohersteller endlich alternative Autos produzieren. Wir müssen schliesslich an die Zukunft denken.

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