Zehn Minuten vor dem Spiegel So lernen Sie, sich nackt zu mögen

Mit Kleidern gehts ja noch. Aber ohne? Viele können ihren eigenen Anblick kaum ertragen. Mit einer kleine Übung lässt sich das verbessern.

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?

Top 3

1 Unser wichtigster Muskel? Nicht der Allerwerteste, sondern das Zwerchfell!
2 Nachtarbeit mit dem Gebiss Das können Sie gegen Zähneknirschen tun
3 Die neuen Fitness-Trends Pilates + Boxing = Piloxing

Gesundheit

teilen
teilen
19 shares
Fehler
Melden
Die Spiegel-Übung hilft, positiver über seinen Körper zu denken. play

Die Spiegel-Übung hilft, positiver über seinen Körper zu denken.

Thinkstock

Es scheint so, als ob nur wenige Menschen mit ihrem Aussehen zufrieden sind. Besonders, wenn sie sich nackt im Spiegel betrachten. Eine Befragung von «Mind Body Green» zeigt, dass 90 Prozent der befragten Frauen und Mädchen nicht alles an sich mögen, was sie sehen. Bei den Männern und Jungen sind 75 Prozent unzufrieden mit ihrem nackten Spiegelbild.

Was kann man also tun, um seinen unverhüllten Körper schätzen zu lernen? Klar, man kann ihn durch Sport und Diät formen. Allerdings gibt es genetische Tatsachen, die unverrückbar sind: Ein breites Becken wird nicht plötzlich schmal oder kurze Beine werden nicht wie durch Magie länger. Das sollte man akzeptieren, anstatt es zu beklagen.

Der Schlüssel zur Zufriedenheit mit dem eigenen Körper ist, mit ihm zu einem Einvernehmen zu gelangen. Anstatt immer aufzuzählen, was man an ihm nicht mag, empfiehlt es sich, mal das Umgekehrte auszuprobieren. Also stellen Sie sich zehn Minuten vor den Spiegel und betrachten Sie das ganz genau, was eigentlich doch gut aussieht. Je mehr man sich selbst positive Botschaften schickt, desto mehr setzen sich diese im Kopf fest. Und irgendwann mag man plötzlich, was man sieht.

Gift sind auch die ständigen Vergleiche mit anderen Menschen, die es anscheinend besser getroffen haben. Es hilft natürlich nicht, wenn einem in den Medien angeblich perfekte Körper präsentiert werden. Es bringt nichts, seinen Bauch mit dem von Cameron Diaz & Co. zu vergleichen. Man sollte sich vor Augen halten, dass es zum Beruf von prominenten Damen gehört, schlank zu sein. Sie haben ausserdem die Finanzen, um sich einen Personal Trainer oder gar einen Privatkoch leisten zu können.

Seien Sie realistisch und arbeiten Sie mit dem, was Sie haben. Jeder Körper ist einzigartig und hat viele gute Eigenschaften. Das sollte man sich immer vor Augen führen und sich so Stück für Stück an ein gutes Körpergefühl herantasten. (cm/gsc)

Mehr zum Thema
Publiziert am 04.01.2016 | Aktualisiert am 04.01.2016
teilen
teilen
19 shares
Fehler
Melden