Wandelbare Leckerei Omelette ist viel mehr als nur Ei

Wenige Speisen bieten mit so wenig Aufwand so viele Varianten. Die Omelette, einst ein klassisches Reste-Essen, kann entweder pur oder mit allerlei Zutaten veredelt serviert werden. Feine Variationen machen den Eierfladen salonfähig.

Omelette Rezept für gesunde Ernährung: lecker und kalorienarm play

Ob salzig oder süss: Omeletten schmecken immer.

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Gesundheit

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Wer in der Schweiz eine Omelette zubereitet, mischt Eier und Mehl mit Wasser oder Milch, füllt die Masse in eine erhitzte Pfanne und brät sich einen nahrhaften Fladen. Der Deutsche hingegen würde hierbei von einer Eierspeise reden. Seine Omelette, die übrigens ein Omelett ist, besteht ausschliesslich aus Eiern.

Sollte die Schweizer Omelette etwas dünn ausfallen, kann man sie auch, nach ihrem französischen Vorbild, Crêpe nennen. Aus Frankreich kommt nämlich die Tradition, Eier zu Fladen zu verarbeiten – ob salzig oder süss, ob gefüllt oder pur. Die bretonische salzige, artverwandte Galette bildet den Ursprung dieser Tradition.

Wie auch immer man den Klassiker nennen möchte, die Omelette kann sich zu jeder Tageszeit als vollwertige, gesunde Mahlzeit behaupten.

Omelette Rezept: wenig Kalorien, viel Geschmack

Betty Bossi verarbeitet im Omelette-Grundrezept 200 Gramm Mehl, einen halben Teelöffel Salz, 4 Deziliter Milchwasser und 4 frische Eier. Mit wenig Öl wird dieser flüssige Teig auf beiden Seiten in der Pfanne gebacken. Diese Omelette enthält leidglich 300 Kalorien und kann nun mit allerlei Zutaten aufgestockt werden. In der herzhaften Variante kann sie beispielsweise mit einer Bolognesesauce übergossen oder mit Pilzragout serviert werden.

Allerdings kann die Omelette auch von Anfang an schon mit anderen Zutaten in der Pfanne vermischt werden. Eine feine, käselastige Variante integriert würzigen Appenzeller, Speck, Kartoffeln und Gemüse in den Teig. Nach dieser Omelette «nach Appenzeller Art» muss niemand mehr Hunger leiden.

Süsse Omelette zu Brunch oder Zvieri

Als süsse Variante besticht die Omelette zum Brunch oder Zvieri. Das Grundrezept ändert sich dabei kaum. Entweder man belässt es bei der neutralen, oben beschriebenen Omelette oder man verarbeitet noch etwas Puderzucker und Butter im Rezept. Die Krönung kommt mit der Belegung. Die süsse Omelette kann nach Lust und Laune mit Schoggistücken bestreut, mit Bananenscheiben beschichtet, mit Konfi bestrichen oder mit Zucker und Zimt bestäubt werden.

Als ganz traditionell französisch gilt übrigens die süss-saure Variation, die Crêpe Suzette. In diesem nicht ganz kinderfreundlichen Dessert ziert den Eierfladen ein Guss aus Orangenlikör, der flambiert wird. Alternativ kann man diese Omelette auch mit Grand Marnier oder Curaçao flambieren.

Wer sich nun die Lippen leckt und von Omelette nicht genug haben kann, der sollte schon jetzt für eine Reise nach Katar sparen. Hier soll nämlich 2017 die weltgrösste Omelette gebacken werden. Lasst das Spiel beginnen! (cc)

Publiziert am 22.09.2015 | Aktualisiert am 24.10.2016
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