Sommerhitze verdirbt Esswaren So vermeiden Sie Bauchweh nach dem Grillieren

Wer kann, isst bei diesem herrlichen Wetter draussen. Logisch. Doch die hohen Temperaturen lassen Lebensmittel schnell schlecht werden. Hier erfahren Sie, was Sie beim Grillplausch beachten müssen.

Damit der Grillspass ohne böse Überraschungen endet, sollten ein paar Dinge beachtet werden. play

Damit der Grillspass ohne böse Überraschungen endet, sollten ein paar Dinge beachtet werden.

Cover Media
Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?

Top 3

1 Kein Chabis! Kohlgemüse ist Spitze
2 Nachtarbeit mit dem Gebiss Das können Sie gegen Zähneknirschen tun
3 Unser wichtigster Muskel? Nicht der Allerwerteste, sondern das...

Gesundheit

teilen
teilen
17 shares
Fehler
Melden

Das Fleisch muss durch sein
Klar, ein Steak darf lecker blutig serviert werden. Das liegt daran, dass sich dort die meisten Bakterien auf der Aussenseite des Fleisches befinden und deshalb beim Grillieren abgetötet werden. Anders sieht es bei Hackfleisch und Würsten aus. Diese dürfen nur durchgebraten auf den Teller. «Rinderhackfleisch kann Bakterien auf dem ganzen Burger verbreiten», sagt John Oxford, Virologe am Queen Mary College in London, zur «Mail Online». «Am besten überprüfen Sie mit einem Fleischthermometer, ob Ihr Bratgut tatsächlich durch ist. Die Temperatur im Innern sollte mindestens 72 Grad Celsius betragen.» Auch Poulet muss vollständig durch sein, sonst drohen Salmonellen.

Tückische Grillzange
Wer das Fleisch mit der gleichen Zange vom Grill holt, mit der er es draufgelegt hat, riskiert eine Lebensmittelvergiftung. Denn so werden Bakterien, die vom rohen Fleisch stammen, auf das gekochte und eigentlich keimfreie Gut übertragen. Besser: Zwei verschiedene Zangen oder Gabeln benutzen. Kommt dazu, dass beispielsweise E.Coli-Bakterien, die Durchfall verursachen, bis zu 28 Tage auf Kochutensilien aus Edelstahl oder auch auf Grills überleben können. Also die Grillzange unbedingt heiss und gründlich reinigen und den Grill nochmals richtig aufheizen, um Grillreste und Bakterien zu verbrennen.

Sparen Sie beim Büffet
Ein mit Salaten und anderen Leckereien beladenes Büffet sieht toll aus. Bei den hohen Temperaturen sind die Mayonnaise in der Sauce oder die dekorativen Eierscheiben jedoch schnell verdorben. Stellen Sie deshalb nur kleine Portionen bereit und füllen Sie dafür öfter aus dem Kühlschrank nach. Verderbliche Ware sollte nicht länger als zwei Stunden draussen herumstehen. Danach sollte man sie entsorgen. Bei Temperaturen über 30 Grad verkürzt sich die Zeit sogar auf eine Stunde.

Kühlakkus sind ein Muss
Wenn Sie Ihren Picknickkorb oder Ihre Kühltasche packen, sollten Sie unbedingt Kühlakkus dabei haben. Am besten werden diese auf statt unter der Ware platziert. Denn kalte Luft sinkt ab. Und ist die Kühlbox nicht arg vollgestopft, kann die kalte Luft auch zirkulieren. So bleibt alles kühl. Gerade Sandwiches, kaltes Fleisch, Milchprodukte und Fisch können andernfalls schnell zu Bakterienschleudern werden und krank machen. (cm/gsc)

Publiziert am 03.07.2015 | Aktualisiert am 03.07.2015
teilen
teilen
17 shares
Fehler
Melden